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Panorama-Bild Skifahrer

Der Naturpark Paneveggio - Pale di San Martino

Naturpark Paneveggio: Erkundungen im Winter

Üblicherweise nimmt man an, dass ein Naturpark im Winter „geschlossen“ ist. Beim Naturpark Paneveggio ist das ganz und gar nicht der Fall. Der Park liegt im östlichen Teil der Provinz Trient. Der Naturpark umfasst drei unterschiedliche, geografische Landschaftsteile: einen der wohl interessantesten Fichtenwälder der Alpen, das Dolomitenmassiv Pale di San Martino und den östlichen Teil der Lagorai-Bergkette die aus Porphyr-Gestein (verschiedene vulkanische Gesteine) besteht.

Der Wald der Violinen im Paneveggio

Erkundungstour
Erkundungstour  © Schneemenschen GmbH

Über eine Fläche von 2.700 Hektar erstreckt sich der Fichtenwald von Paneveggio. Er liegt auf mehr als 1.500 Höhenmetern und ist der größte zusammenhängende Wald in den italienischen Alpen. Unglaublich, aber wahr: Manche der Bäume werden über 40 m hoch, was für europäische Fichten äußerst selten ist. Aber der Wald ist noch aus einem anderen Grund berühmt: Er hat nämlich eine „musische Ader“. In ihm wächst das sogenannte „Geigenholz“. Berühmte Geigenbauer suchen in diesem „ Foresta dei Violini - Geigenwald‘“ nach Haselfichten, deren Holz sich ganz besonders gut zum Bau von Musikinstrumenten eignet. Sogar der Geigenbaumeister Antonio Stradivari besuchte im 17. Jahrhundert den Wald um sich die besten Stämme zu kaufen.

Der Pale di San Martino

Die weite Hochebene aus Geröll - immerhin auf 2.600 Metern gelegen - ist vor 300 Millionen Jahren aus Korallenriffen tropischer Meere entstanden. Die höchsten Gipfel in der Region sind der Vezzana und der Cimon, jeweils etwas mehr als 3.100 Meter hoch.

Der Naturpark im Winter

Von ganz besonderem Reiz sind die Angebote des Naturparks im Winter. Dann, wenn die Landschaft meist unter einer dicken Schneedecke verborgen liegt, offenbaren sich andere interessante Dinge. Eine dieser Erkundungen ist absolut empfehlenswert. In Begleitung erprobter Bergführer und ausgerüstet mit Schneeschuhen steigt man entlang verschneiter Routen in die winterliche Bergwelt auf. Zu den Seen von Colbricon, wo schon vorgeschichtliche Jäger lagerten. Durch die Weiten des schneebedeckten, einstigen Meeres des Altopiano delle Pale. Mit etwas Glück kann man sogar Gämsenherden auf der Piani della Cavallazza beobachten.

Winterlicher Spaziergang im Wald der Violinen

Toller Ausblick
Toller Ausblick © Schneemenschen GmbH

Wie bereits erwähnt, ist der Fichtenwald des Naturparks Paneveggio von ganz besonderem Reiz. Deshalb ist auch ein kurzer und einfacher Spaziergang von etwa 1,5 Stunden im prächtigen "Foresta dei Violini" ein „Muss“ für echte Naturliebhaber: Auf dem Weg findet man unter anderem ein Hirschgehege und eine kleine Hängebrücke, die über die Schlucht des Wildbaches Travignolo führt.

San Martino di Castrozza zwischen Geschichte und Natur

San Martino di Castrozza ist per se schon eine renommierte Ortschaft in den Dolomiten. In Erzählungen aus dem 19. Jahrhunderts schwärmten bereits englischen Reisenden und Bergsteiger-Pioniere von der wunderschöne Naturkulisse rund um den kleinen Ort. Für alle, die einen Winterurlaub nicht nur auf der Piste verbringen wollen, an der Natur interessiert sind und die Ruhe der schneebedeckten Wälder und Almen genießen wollen, ist ein Besuch des Parco Naturale Paneveggio ein Must-See.


Erlebnisse in San Matino di Castrozza - © Schneemenschen GmbH

Weitere Infos

Wer mehr über die Schneehoehen.de x-challenge in San Martino di Castrozza erfahren möchte, findet hier weitere Bilder, Videos und Berichte zu unserem Besuch.

Zur Schneehoehen.de x-challenge

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