Navigation überspringen (direkt zum Inhalt)
Panorama-Bild Skifahrer

Ort: Molveno, Trentino

liegt auf 864 m

  • Betten: 2500
  • Einwohner: 1015

Molveno - Heimat des größten natürlichen Alpinsees

Molveno liegt auf 864 m Höhe zwischen den Brentadolomiten und dem Paganella-Gazza-Massiv. Zusammen mit Andalo ist es der ideale Kontaktpunkt zwischen dem Valle di Non und dem Valle Giudicarie. Im Umkreis von 13 km findet man mehrere Ortschaften, die mit verschiedenen Verkehrmitteln über die Staatsstraße 421 und deren Abzweigungen bequem zu erreichen sind. Zahlreiche Wege und Saumpfade in den Wäldern und in den Bergen ermöglichen es, diese Orte zu Fuß, zu Pferde oder mit dem Rad zu erreichen.

Zahlreiche Aufstiegsanlagen und Skipisten schlängeln sich an den Hängen des Monte Paganella. Die Ortschaft verfügt über Sportanlagen von Rang: Hallenbad, Eisstadion.

Der See und die Dolomiten

Der Molveno See ist der größte natürliche Alpinsee in Italien über einer Meereshöhe von 800 m. Er entstand nach der Eiszeit (etwa vor 3.000 bis 4.000 Jahren) aufgrund eines Wasserstaus durch einen großen Erdrutsch. Die Seefläche beträgt etwa 3,3 km² und erreicht eine maximale Länge von 4,4 km und eine Breite von 1,5 km. Die Durchschnittstiefe ist 49.3 m, aber das Wasser reicht bis zu 123 m tief.

Der See ist umrandet von Bergen: im Westen die Brentagruppe, im Südosten das Paganella-Gazza-Massiv. Am nord-östlichen Seerand finden wir die Siedlung von Molveno. Dichte Wälder zieren die Umgebung von dem Seeufer bis hinauf auf 2.000 Höhenmeter. Wenn wir entlang der Zuflüsse zu ihren Quellen hinaufwandern, kommen wir zu den schönsten Tälern des südlichen Brentagebietes. Mitten im Naturpark Adamello-Brenta durchfließt der Massodibach das Massodital, seit jeher der günstigste Ausgangspunkt für alle Exkursionen auf die Bergspitzen und Berghütten des Brenta (Cima Brenta, Catena degli Sfulmini).Ausgehend von der Höhe von 823 m am Molvenosee kommen wir bis auf 2.700 m zu den Bocche di Brenta, den Armi und Tuckett, welche die natürliche Wasserscheide zwischen dem Rendenatal und dem Molvenogebiet sind. Der Cedabach gräbt seinen Weg durchs Cedatal zu Fuße der mächtigen Wände von Ceda und Daino. Im Cedatal finden wir keine menschliche Siedlung, und auch die Spuren alter Almwirtschaften sind verschwunden. Die wilde Landschaft fern von menschlichen Eingriffen hat dieses Gebiet zur Heimat von vielen Tieren gemacht: Hasen, Rehen, Gemsen. Dritter Zufluss des Molvenosees ist der Lambinbach, der vom Paganella Hochplateau zufließt.