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Panorama-Bild Skifahrer

Ort: Seitenberg, Glatzer Schneegebirge

liegt auf 500 m

  • Betten: 5000
  • Einwohner: 6500

Willkommen in Seitenberg

Der Ort Seitenberg liegt im Gebiet des Snieznicki Nationalparks, am Endedes Klodzka-Tales zwischen den Bergen von Zlote und dem Gebirge von Snieznik. Etwa 6.500 Einwohner zählt der Ort. 75% des Landes ist bedeckt von Wäldern und einer artenreichen, einzigartigen Flora und Fauna. Es gibt kaum bessere Möglichkeiten, eine aktive Erholung im Einklang mit der Natur zu erfahren. Die bezaubernde, unberührte Natur ist der große Vorteil der Gegend und wird entsprechend behütet. Bereits die Germanen erkannten die Kostbarkeit und den Erholungswert des Gebietes und entwickelten schon im 19. Jahrhundert erste touristische Strukturen. Was blieb ist ein immer noch perfekt ausgeklügeltes Netz von Straßen und Wegen, das die Landschaft erschließt. Nach dem Krieg wurden folgende Naturreservate geschaffen: Snieznik Klodzki, Niedzwiedzia Höhlen, Nowa Morawa und der Sniezna Bialka Urwald.

Sehenswürdigkeiten

Die im Oktober 1966 entdeckte Niedzwiedzia-Höhle in Kletno gehört zu den eigentümlichsten Naturphänomenen der Gegend. In einem Seitenarm des Tales, auf 800 m Höhe wurde bei der Arbeit in einem Marmorbergwerk die Hallen und Räume entdeckt, die in einem langsamen Prozess im Laufe der Jahre ausgewaschen wurden. Ursprünglich war dort sehr viel Schlamm und Geröll angesammelt, in dem sich Knochen vieler Tiere befanden, die einmal in der Nähe der Höhle gelebt haben mussten wie Wölfe, Löwen, Höhlenbären. Doch auch heute leben hier noch viele verschiedene Insekten, Fledermäuse, Spinnen und Krustentiere, so dass eine Besichtigung nur in kleinen Gruppen und mit einem erfahrenen Führer möglich ist. Die Pfarrkirche St. Maternus wurde 1732 als Stiftung des Kardinals von Althann im Barockstil erbaut, der Turm wurde erst rund 40 Jahre später errichtet. Sehenswert ist das Deckengemälde, das von Wilhelm Reinsch geschaffen wurde. Die Heiligenfiguren, den Schutzengel, die Pietà und den Kreuzweg schuf der Bildhauer Franz Thamm um 1880. Die Pestsäule ist von 1672. Sie soll eine der schönsten der weiten Umgebung sein.

Wissenswertes

Der nächste Bahnhof "Klodzko" ist 20,0 km entfernt.