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Panorama-Bild Skifahrer

Ort: St. Martin in Thurn, Südtirol

liegt auf 1127 m

  • Betten: 1315
  • Einwohner: 1695
  • Restaurant: 4

St. Martin in Thurn - Kein Massentourismusort

Ferien das ganze Jahr

St. Martin in Thurn ist ein reizendes Dörfchen auf knapp über 1.200 Höhenmetern im Gadertal gelegen, umgeben von den "bleichen Bergen" der Gebirgsgruppen der Dolomiten.

Der Ort mit seinen Gemeinden befinden sich weit ab vom Massentourismus, aber doch nahe an jeglicher Art der Freizeitgestaltung.

Die Ortschaft St. Martin rühmt sich eines tief verwurzelten, traditionsreichen Handwerks und beheimatet das ladinische Kulturinstitut "Micurà de Rü" und das ladinische Landesmuseum "Ciastel de Tor" (Museum Ladin).

Wintersport

Mit dem bereits begonnen Bau der neuen Kabinenbahn "Piculin" wird der Anschluss an die Anlagen im Hochabteital und damit der Einstieg in die "Sellarunde" Wirklichkeit. Die neue Anlage auf der Südwestseite des Piz de Plaies mit der Talstation in Picolein (Gadertal) wird bei einer Länge von 1.500 Metern einen Höhenunterschied von 500 Metern überwinden. Pro Stunde wird die neue Bahn 2.400 Skiläufer befördern können. Im Talbereich wird ein modernes Dienstleistungszentrum mit Parkplätzen, Infopoint, Skipassbüro, Skiverleih, Skidepot als auch Restaurant entstehen.

Die dazugehörige attraktive rote Piste "Piculin" wird 2.000 Meter lang sein, einen Höhenunterschied von 500 Metern überwinden und über kupiertes Gelände ins ladinische Piculin führen. In Piculin wird ein gratis Niederflurbussystem im 20 Minutentakt die Verbindung vom und zum Hochabteital (Alta Badia) garantieren.

Durch diese neue Aufstiegsanlage mit den dazugehörenden attraktiven Pisten ist der Kronplatz in direktem Verbund mit Hochabtei, Gröden, Seiser Alm, Arabba/Malga Ciapela und Val di Fassatal.

Wanderfreudige können den Naturpark Puez/Geisler besuchen, wo man sowohl im Sommer als auch im Winter wunderschöne Wanderungen unternehmen kann.

Sehenswürdigkeiten

Für Interessenten der ladinischen Kultur bietet sich ein Besuch im Schloss Thurn an, das auf einer kleinen Anhöhe oberhalb des Dorfes St. Martin in Thurn liegt. Es gilt als das schönstgelegene Schloss des Gadertales, hier hat das ladinische Landesmuseum seinen Sitz. In multimedialer Form wird die Sprache, Kultur und Geschichte der Ladinischen Bevölkerung des Dolomitengebietes dargestellt. Themenbereiche sind die Archäologie (Besiedelungsgeschichte, Sotciastel, von den Rätern zu den Ladinern), die Geschichte (Fürsten, Richter, Untertanen), die Dolomiten (Entstehung, Entdeckung, Erschließung), die ladinische Sprache und Identität (Sprachlabor, Kunsthandwerk), die Wirtschaft (Siedlungsformen der Viles, Eisenstraße), der Aussichtsturm (Ladinoscope).

Campill, das als naturbelassenes und traditionsreiches Bergdorf gilt, befindet sich das Mühlental und wird in ladinischer Sprache "Val di Morins" genannt.

Der Besichtigungsweg, zwischen den 2 Weilern (Viles) Seres und Miscì, führt an den 8 Mühlen entlang dem Bach Seres vorbei.

Auf diesem Lehrpfad hat man auch die Möglichkeit, die zwei Weiler Seres und Miscì zu besichtigen. Es sind wohl die charakteristischsten und interessantesten Bauernsiedlungen des Gadertals.

Hier öffnet sich ein Paradies für diejenigen, die Erholung in unberührter Natur suchen. Mindestens so vielseitig wie die Bergkulisse mit ihrer unbeschreiblich schönen Flora und Fauna sind die Angebote für die Aktivitäten "an der frischen Luft", die ruhige Spaziergänger ebenso wie Wanderer und Tourengeher, Kletterer und Bergsteiger begeistern.

Wissenswertes

Der nächste Bahnhof "Brixen"