Skigebiet Davos Klosters
1200 m – 2844 m
Saison vom 25.11.2011 bis 22.04.2012
Skigebiets-Informationen
Wer Skischaukeln gewöhnt ist, wird in Davos unweigerlich enttäuscht. Denn die fünf Skigebiete Parsenn, Jakobshorn, Rinerhorn, Schatzalp-Strela und Pischa, sowie Madrisa in Klosters sind nicht miteinander verbunden. Zwischen den Talstationen pendelt ein Skibus. Vorteil: Jedes Skigebiet konnte so seinen eigenen Charakter entwickeln. Drehscheibe des Wintersports ist das Parsenngebiet unter dem Weissfluhjoch, das sowohl von Davos Dorf als auch von Klosters mit Bahnen gut zu erreichen ist und mit Abstand die größte Auswahl bietet. Lästiger Nebeneffekt: Auf dem Davoser Hauptberg balgen sich Massen um die Sonnenplätze. Auf der anderen Talseite liegt – von Davos Platz aus zu erreichen – das Jakobshorn, Hochburg der Snowboarder. Auf das Rinerhorn im Ortsteil Glaris weichen gerne die Skilehrer und Einheimischen aus, obwohl die Pisten eher leicht bis mittelschwer sind. Aber hier lässt der Rummel doch deutlich nach. Auch Dörfji mit seinen weitläufigen Hängen auf dem Pischa liegt runde zehn Busminuten entfernt. Klosters ist über die Seilbahn auf den Gotschnagrat an die Parsenn angebunden und besitzt mit der Madrisa ein überaus sonniges Revier, das mit breiten Abfahrten und guter Kinderbetreuung vor allem Familien anspricht.
Skifahren und Freeriden
"Ski unlimited" könnte als Versprechen an den Talstationen stehen. Denn die Abfahrten von Davos/Klosters gehören zu den skifahrerischen Leckerbissen der Alpen. Fast schon legendär ist der Ruf der Parsenn rund um den 2800 Meter hohen Weissfluhgipfel oberhalb von Davos. Hier starten einige der schönsten, aber auch schwierigsten Abfahrten. Ein Klassiker ist die zwölf Kilometer lange Abfahrt nach Küblis – inklusive Rückfahrt per Bahn. Ein Blick auf den Höhenunterschied zeigt, was die Oberschenkel erwartet: ein Abfahrtsgenuss über gut 2000 Höhenmeter. Guten Skifahrern treibt auch die Talabfahrt durchs Meierhoftäli nach Wolfgang Freudentränen in die Augen. Vorsicht: Die tiefschwarze Abfahrt offenbart erst nach einigen hundert Metern ihre Tücken. Zurück nach Davos geht’s im Linienbus. Wenn dann am Abend noch Schneefall einsetzt, verzichten wahre Tiefschneefreunde gar aufs Après-Ski. Denn am nächsten Tag heißt es: früh aufstehen, um auf Pischa erste Spuren ins frische Weiß zu ziehen. Der Sonnenberg oberhalb von Dörfji gehört zu den großen Freeride-Arealen der Schweiz. Dabei muss niemand Angst vor Lawinen haben: Die markierten Tiefschneeareale sind vor alpinen Gefahren gesichert. Auch auf Parsenn und Jakobshorn werden längst nicht mehr alle Hänge präpariert, doch ist frischer Pulverschnee dort wegen des hohen Freeride-Aufkommens schnell zerwühlt.
Die Lifte
Selbst wenn es auf der Parsenn voll ist, unten im Tal sind Wartezeiten kaum ein Thema. Das gilt sogar für die Hochsaison. Die Seilbahnen befördern bis zu 28.000 Skifahrer pro Stunde ins und durchs Davoser Hauptskigebiet. Der Liftstandard ist hoch: Das Skivolk verteilt sich meist über kapazitätsstarke Gondel- oder Sesselbahnen über das weitläufige Areal. Wer mehr Nostalgie sucht, findet sie zum Beispiel gegenüber am Rinerhorn: Nach der Auffahrt mit der Sechser-Gondel geht es nur per Schlepplift weiter.
Die Hütten
Après-Ski
Wo Snowboarder sind, ist Party angesagt. Dementsprechend fällt auch das Nachtleben in Davos eher in die Kategorie Dance-Floor. Ein Muss nach der letzten Talabfahrt ist der Turn ins Bolgen Plaza am Fuße des Jakobshorns. Für extra Trainingssessions öffnet jeden Abend auch die Flutlicht-Monsterpipe gleich nebenan. Später wandert die Partygruppe ins Cava Davos oder in die Bolgenschanze im Ortszentrum weiter, wenn sie nicht zuvor in der Jatzhütte oben am Berg hängengeblieben ist. Hier steigt die Party bereits ab 14.30 Uhr, mit Vollmond-Partys und Fackelabfahrten ist regelmäßig auch abends was geboten.
Und sonst?
Von Anfang an hatte Davos ein offenes Ohr für die Bedürfnisse der jungen Klientel und hat mit Snowboard-Hotels, -schulen und -Fachgeschäften eine Infrastruktur aufgebaut, die ihresgleichen sucht. Renommierte Events locken regelmäßig die weltbesten Rider nach Davos. Funpark oder Boardercross, Pipes, Jumps und Obstacles gibt es je nach Schneelage zwar auf allen vier Skibergen. Aber der Fun-Mountain schlechthin ist das Jakobshorn. Dort bietet der Jatz Park kurze, intensive Runs in einem kompakten, vielseitigen und perfekt geshapeten Snowpark.
Beschneiung
Gebiet zu 60 % beschneit
Besondere Pisten in Davos Klosters
| Name | Pistentyp | Schwierigkeit | Länge |
|---|---|---|---|
| Weissfluhgipfel - Küblis | längste | mittel | 12,00 km |
| Gipfel Nord | schwerste | schwer | 3,50 km |
Rodelbahnen Davos Klosters
- Rodelbahnen im Ort Klosters
- Madrisa
- Länge: 8,50 km
- Alpenrösli
- Länge: 1,80 km
- Rodelbahnen im Ort Davos
- Wiesen
- Länge: 8,50 km
- Parsenn
- Länge: 4,10 km
- Rinerhorn
- Länge: 3,50 km
- Rinerhorn
- Länge: 3,50 km
- Rinerhorn - Davos
- Schatzalp
- Länge: 2,80 km
- Rüti
- Länge: 1,70 km
Angebot für Snowboarder
| Halfpipes: | 2 |
|---|---|
| Snowpark: | ![]() |
Seit Jahren gilt das Jakobshorn als Snowboard- und Freeski-Mekka. Um das Können auf verschiedenen Elementen zu perfektionieren stehen auf gut 2.500 m.ü.M. beim Jatz Park, der Snowpark mit Kicker und Rails und die Nidecker Monsterpipe zur freien Verfügung. Weiter befindet sich auf Bolgen eine zweite Monsterpipe, die bis auf montags, donnerstags und sonntags wenn sie präpariert wird, jeweils bis 21:30 h beleuchtet ist.
Alle Boardercrossbegeisterten finden auf Parsenn (beim Totalp Lift), Pischa (beim Mitteltälli Lift) und auf Madrisa (Nähe Bergstation Schaffürggli Lift) Boardercross-Parcours. Und wer das Snowboardvergnügen auf dem Rinerhorn erleben will, wird seinen Spass im kleinen Funpark beim Trainerlift haben.

