Skigebiets-Informationen

Das Skigebiet Schmittenhöhe ist das Hausskigebiet von Zell am See. Es ist von Zell am See aus per "cityXpress", einer Umlaufgondel, schnell zu erreichen. Außerdem gibt es Zugänge im Köhlergraben, wo mittlerweile neben der altehrwürdigen Schmittenbahn eine neue, schnelle Gondelbahn ("trassXpress") die Skifahrer auf die genau 2000 Meter hohe Schmittenhöhe fahren. Und mit der Sonnenalmbahn eine weitere Seilbahn, die zu den Hängen im Bereich der 1400 Meter hohen Sonnenalm führt. Der mittlerweile wichtigste Zubringer startet jedoch im Ortsteil Schüttdorf. In drei Sektionen geht es mit der Areitbahn auf das Breiteck und damit nur wenige Meter unter die Schmittenhöhe. Dieser überaus abwechslungsreiche Hausberg von Zell am See sieht sanft aus, doch immerhin ein Drittel der Abfahrten wird als schwarz eingestuft. Die anderen Drittel teilen sich auf in leichte und mittelschwere Strecken, so dass die "Schmitten" wirklich jedem etwas bietet. Und falls die Schneebedingungen ausnahmsweise schlecht sind – oder man einfach nur etwas näher an der Sonne sein möchte – kann man immer noch auf den Gletscher auf dem Kitzsteinhorn ausweichen. Nach Kaprun sind es schließlich nur sieben Kilometer und die beiden Gebiete vermarkten sich seit vielen Jahren auch gemeinsam als "Europa-Sportregion".

Skifahren/Freeriden

Das Skigebiet Schmittenhöhe kann durchaus als anspruchsvoll bezeichnet werden. Das liegt vor allem an den beiden langen schwarzen Talabfahrten. Die "Trass" ist dabei das Aushängeschild der Schmitten und begeistert mit ihrer direkten Linienführung über einen Bergrücken. Die Abfahrt mit dem schlichten Namen "Standard" ist die ehemalige Weltcupabfahrt, auf der Franz Klammer 1974 gewann. Eine leichte und sechs Kilometer lange Alternative ist die Schüttabfahrt, die auf roten und blauen Pisten vom Gipfel bis nach Schüttdorf führt. Gute Skifahrer können sich aber auch auf der anderen Seite des Berges bei der Kettingbahn austoben. Ein Freerideskigebiet ist die Schmittenhöhe nicht. Es gibt ein paar Variantenabstecher neben den Pisten (etwa zwischen Kapellen- und Kettingbahn sowie beim Osthanglift. Es gibt auch viele Bereiche, die überaus gemütlich zu fahren sind wie die Pisten bei der Hochmaisbahn oder am Hirschkogel-Express. Ideal für Einsteiger sind die Skiwiesen bei der Glocknerbahn.

Die Lifte

Die Anlagen sind mittlerweile in sehr gutem Zustand und das dreifache Zubringersystem von Zell am See, dem Kohlergraben und aus Schüttdorf verteilt die Massen gut. Hier und da laufen noch kurze Schlepplifte, doch alle wichtigen Bahnen wurden längst modernisiert. Selbst die wenigen kurzen, fixgeklemmten Doppelsesselbahnen stören nicht.

Die Hütten

Zwei Pfiffe am Gipfel: An der Gipfelstation Schmittenhöhe befindet sich der Schmitten-Pfiff mit dem Berghotel Schmitten und der SchnapsHans-Alm, sowie der SchnapsHans-Bar – die Namen sind Programm. Und nur ein Stückchen weiter befindet sich der Panorama-Pfiff (an der Areitbahn-Bergstation), mit einer großen Terrasse und Après-Skibar. Etwas uriger und nicht ganz so überfüllt ist die Pinzgauer Hütte, was auch daran liegt, dass man von der Talstation der Kapellenbahn noch 800 Meter Ziehweg in Kauf nehmen muss. Ansonsten viele Hütten, wobei die Breiteckalm vielleicht die schönste Einkehr bietet.

Après-Skia

Dank des Ortes Zell am See und seiner Geschichte geht es auch beim Après-Ski etwas kultivierter zu als anderswo. Das "Crazy Daisy" ist schon seit Ende der 70er Jahre im Zentrum von Zell am See und wird von einem Schweden betrieben. Die "Pinzgauer Diele" ist Restaurant, Bar und Disko. Die Öffnungszeiten sprechen für sich: 16 – 4 Uhr. Im Steinerwirt zum Beispiel, ein alter Gasthof am Ortsplatz und heute eine Mischung aus Hotel, Restaurant und Bar, trifft man sich nach dem Skifahren gerne auf ein oder zwei Bier und plaudert an der Bar mit Skilehrern und Kulturschaffenden gleichermaßen.

Und sonst?

Winterspaziergänge mit Blick auf den See sind in der Umgebung von Zell an kalten Wintertagen nichts Ungewöhnliches, sondern werden von vielen gerne unternommen. Entweder man flaniert am Ufer an der 12 Kilometer langen Seepromenade entlang oder man sucht sich einen der anderen 17 geräumten Wege aus.


Beschneiung

Gebiet zu 90 % beschneit


Besondere Pisten in Zell am See - Kaprun

NamePistentypSchwierigkeitLänge
Schüttabfahrt Schmittenhöhelängste6,30 km
Trass-Abfahrt Schmittenhöheschwerste4,10 km


Rodelbahnen Zell am See - Kaprun

Rodelbahnen im Ort Kaprun
Guggenbichl
Länge: 1,50 km
Rodelbahnen im Ort Zell am See
Zell am See
Länge: 1,50 km
Vom Gasthof Köhlergraben durch das Schmittental zum Hotel Waldhof. Abends bis 22.00 Uhr beleuchtet. Jeden Dienstag Rodelbus.

Angebot für Snowboarder

Snowboard im Skigebiet
Halfpipes:2
Snowpark:geschlossen

Die Snowboarder haben den Berg längst fest im Griff und finden in Zell am See – Kaprun unbegrenzte Möglichkeiten.

Auf der Schmittenhöhe/Glocknerwiese laden eine permanente Halfpipe und der "Schmitten on Board" Funpark inkl. Schanzenareal zu waghalsigen Sprüngen ein.

Im Bereich der Gipfelbahn, der Sonnengratbahn und der Sonnkogelbahn bieten sich einige Möglichkeiten für Freerider.

Am Kitzsteinhorn läuft die große Show am Gletscherplateau mit Obstacles und Wellenbahn. Freerider erleben in den Naturpipes im Bereich der Langwiedbahn den ultimativen Kick.

Jährlich startet der Weltcupcircus der Snowboarder am Kitzsteinhorn.

Und natürlich es ist auch dafür gesorgt, dass es genug coole Locations für den abendlichen Chillout gibt.





Meldungen aus den Skigebieten

29.09.2011, Zell am See-Kaprun, Event

White Start Games

Winterspaßspiele zwischen Gletscher und SPA – Sportliches Coupé als Siegestrophäe.