Skigebiet Kitzsteinhorn - Maiskogel
800 m – 3029 m
Saison vom 10.10.2011 bis 30.06.2012
Skigebiets-Informationen
Das Skigebiet am Kitzsteinhorn hat Ende 1965 als erstes Gletscherskigebiet Österreichs eröffnet. Damals setzte es Maßstäbe. Aber auch heute können sich die 41 Pistenkilometer zwischen 2000 und 3000 Meter, deren Schneesicherheit in Zeiten des Klimawandels ein starkes Argument ist, sehen lassen. Ebenso wie die lange Saison, die im Herbst beginnt und bis in den Sommer hinein reicht. Dreh- und Treffpunkt im Skigebiet ist das Alpincenter. Hier laufen Bergbahnen und Abfahrten zusammen, in dem riesigen Gebäudekomplex befinden sich Skiverleih, Geschäfte und Restaurants. Vom Alpincenter aus führt die Gipfelbahn zur Gipfelstation auf 3029 Meter, die nach dem Umbau zur "Gipfelwelt 3000" den Ausflug auf über 3000 Meter Höhe auch für alle Nichtskifahrer zu einem Erlebnis machen soll. An einem Kino vorbei geht es in einen Felstunnel mit verschiedenen Stationen, bei denen man unter dem Titel Nationalpark Gallery Interessantes zum Thema Nationalpark Hohe Tauern erfährt, und schließlich zu einer Aussichtsplattform mit Blick auf die Dreitausenderwelt der Hohen Tauern. Im Zuge der Modernisierung wurde auch das Restaurant komplett neu gestaltet sowie auf die Bergstation eine Panorama-Plattform gebaut, von der man bestens über die weiten Gletscherfelder schauen kann. Und im Sommer arabische Gäste beobachten, die einen Gletschertagesausflug ganz ohne Skifahren gebucht haben – und verunsichert bis verwundert zum ersten Mal in ihrem Leben einen Schneeball kneten. Unten in Kaprun startet zudem noch direkt im Ort die Panoramabahn Schaufelberg, die einen mitten hinein ins Familienskigebiet Maiskogel bringt. Das überschaubare und ortsnahe Skigebiet ist ideal für Einsteiger und Kinder und nicht nur bei ungemütlichem Wetter in der Höhe eine gute Alternative zum Gletscher.
Skifahren und Freeriden
In den letzten Jahren hat sich einiges getan auf dem Kitzsteinhorn, und das vor allem neben den Pisten. Neue Freeride- und Skitourenangebote für Einsteiger erweitern die weitläufigen und abwechslungsreichen Pisten des Gletscherskigebiets. Aber zunächst zu den präparierten Pisten, die vor allem am Gletscher unglaublich breit und schön geneigt sind. Von der Bergstation mit dem Gletscher-Shuttle sowie vom Alpincenter sind viele blaue und rote Pisten zum Eincarven schnell erreichbar. Hinunter zum Langwiedboden führt eine rote Abfahrt und wer eine schwarze Herausforderung sucht, der findet sie im ersten, allerdings sehr kurzen Stück der Abfahrt von der Gipfelstation und an den Maurergletscherliften. Eine wirklich gelungene Ergänzung dieser Pisten sind die fünf Freeride-Routen und das Freeride-Infosystem, das unter dem Namen "Freeride XXL" vielleicht etwas zu vollmundig vermarktet wird. Aber das gehört nun mal dazu und so heißen die Varianten auch "Ice Age", "Westside Story", "Jump Run", "Pipe Line" und "Left Wing". Im Gegensatz zu anderen Skigebieten gehören diese Offpiste-Abfahrten zum offiziellen Angebot des Skigebiets, vorausgesetzt, die Sicherheitslage lässt dies zu. Über die aktuellen Bedingungen und Gefahren informiert daher die "Info Base" – mit Checkpoint für Lawinenverschüttetensuchgeräte (LVS) – beim Alpincenter. Zudem geben "Info Points" an den Routeneinstiegen Auskünfte zu den jeweiligen Abfahrten und den alpinen Gefahren. Das skifahrerische Potential des Maiskogels wird etwas unterschätzt, doch der skifreundliche Hausberg mit seinen Skiwiesen ist das Pendant zum Kitzsteinhorn und seinen Gletscherpisten in karger Hochgebirgslandschaft. Und wenn oben alles in Wolken steckt, dann kann man hier unten am Maiskogel immer noch bei guter Sicht Skifahren. Das Pistenangebot ist hier halb so groß wie das am Kitzsteinhorn – und die Talabfahrt mit immerhin sieben Kilometer ist die längste der Region.
Die Lifte
Heute gelangt man mit modernen Gondeln von Kaprun auf den Gletscher. Die Tunnelbahn ist seit dem 11. November 2000 nicht mehr in Betrieb, wie ein Mahnmal ragt das Gleistrassengebilde noch in die Luft, ehe es nach ein paar hundert Metern im Berg verschwindet. Auch oben sind die Liftanlagen in gutem Zustand. Neben der Gipfelbahn bringen moderne Sessellifte, aber noch immer auch sieben Schlepplifte die Wintersportler nach oben. Auf den Maiskogel kommt man entweder mit der Maiskogelbahn oder mit kuppelbaren Sesselbahnen zu den Pisten.
Die Hütten
In Punkto "Höhe über dem Meeresspiegel" setzt die "Gipfelwelt 3000" Maßstäbe. Auf 3029 Meter thront das neue gestaltete Gipfelrestaurant über den Dingen, Großglocknerblick inklusive. Lediglich der Gipfel des markanten Kitzsteinhorns ragt noch 200 Höhenmeter weiter in den Himmel. Und mittlerweile nicht mehr im Massenabfertigungsselbstbedienungsstil im angeranzten 70er Jahre Ambiente, sondern schick und stilvoll – und in der Nebenstube auch mit Bedienungen. Eine Mischung aus urig und geschäftig ist die Gletschermühle neben dem Alpincenter. Hier kann man auch mal den Bürgermeister von Kaprun beim Mittagessen treffen.
Après-Ski
Immer im Januar öffnet das "Ice Camp", bestehend aus vier großen Iglus, einer Ice-Bar und einer Ice-Lounge – ein etwas anderer Platz, um einen kühlen Drink zu genießen, während dem man aber nicht vergessen sollte, das man sich noch immer auf 2500 Metern Höhe befindet und mit der letzten Gondel ins Tal muss. Das gilt auch für alle jene, die dem Après-Ski-Treiben am Alpincenter oder weiter unten an der Häuslalm verfallen sind. Aber keine Bange: Unten in Kaprun geht die Party natürlich weiter. Etwas gemütlicher und kultivierter im Jagawirt, einem alten Gasthaus mit Terrasse, auf die im Frühjahr sogar noch die Sonne fällt. Oder man geht ins Paletti, gesellt sich dort zu den vielen Skilehrern und der einheimischen Jugend, isst dort eine Pizza, trinkt ein Bier und hört dabei nicht DJ Ötzi sondern vernünftige Rock- und Popmusik.
Und sonst?
Ist denn schon Sommer? Ja und nein, im brandneuen Tauern Spa mit angrenzendem 4-Sterne-Hotel in Kaprun ist ganzjährig Sommer, selbst wenn es draußen Minusgrade hat und die Schneeflocken vom Himmel rieseln. Zwölf Becken im Innen- und Außenbereich mit zusammen 2100 Quadratmeter Wasserfläche laden zum Planschen und Relaxen ein – am schönsten im 36-Grad heißen Entspannungsbecken und in den Sole-Bädern. Und wer es noch heißer mag, der entdeckt die großzügige Saunalandschaft.
Beschneiung
Gebiet zu 45 % beschneit
Besondere Pisten in Kitzsteinhorn - Maiskogel
| Name | Pistentyp | Schwierigkeit | Länge |
|---|---|---|---|
| Gipfel-Langwiedboden | längste | mittel | 5,00 km |
| Schmiedingerabfahrt | schwerste | mittel | 0,90 km |
| Naturpipes Langwied | variantenabfahrt | mittel | 0,00 km |
Rodelbahnen Kitzsteinhorn - Maiskogel
- Rodelbahnen im Ort Kaprun
- Guggenbichl
- Länge: 1,50 km
- Rodelbahnen im Ort Zell am See
- Zell am See
- Länge: 1,50 km
- Vom Gasthof Köhlergraben durch das Schmittental zum Hotel Waldhof. Abends bis 22.00 Uhr beleuchtet. Jeden Dienstag Rodelbus.
- Rodelbahnen im Ort Niedernsill
- Niedernsill - Luciarodelbahn
- Länge: 1,50 km
- 1,5 km beleuchtete Rodelbahn
Angebot für Snowboarder
| Halfpipes: | 3 |
|---|---|
| Snowpark: | offen |
Naturpipes – der ultimative Kick!
Brett schnappen und kopfüber in den Schnee – die Snowboarder haben den Berg längst fest im Griff.
Freeriders erleben in den Naturpipes im Bereich Langwied den ultimativen Kick. Der mittelalpine Bereich vom Alpincenter bis zum Langwiedboden bietet mit seinen natürlichen Rinnen eine besondere Herausforderung. In den anspruchsvollen Naturpipes kann jeder hart an seine Grenzen gehen.
Snowparks am Kitzsteinhorn
Der Glacier Park ist einer von drei Parks des Kitzsteinhorn Mellow Parks und bleibt bis Mitte Dezember geöffnet. Dann öffnen auch Easy Park und Central Park. Aktuell bietet der Glacier Park auf 2.900 Metern dreizehn Features für Beginner, Fortgeschrittene und Profis. Im Laufe der nächsten Wochen werden weitere Kicker und bei entsprechenden Schneebedingungen auch eine Quarterpipe dazukommen. Die Easy Jibline bietet Beginnern kleinere Obstacles wie Flat- und Rainbow-Boxen sowie zwei 5-Meter-Roller. Die Medium Kickerline besteht momentan aus einem 8-Meter- und einem 10-Meter-Roller; die Hard/Pro Jibline bietet Herausforderungen wie eine 9-Meter Down-Rail oder eine 24 Meter lange Flat-Down-Box.
Für Railslides, Spins und Airs bietet der Kitzsteinhorn Mellow Park diesen Winter wieder das volle Programm: Von Oktober bis Juni können sich Snowboarder und Newschool-Skifahrer aller Könnensstufen in Glacier Park, Central Park, Halfpipe, Easy Park sowie im neuen Railgarden am Lechnerberg vergnügen. Die Parks werden von Mellow Constructions designt und täglich von der engagierten Shaper-Crew vor Ort gepflegt.
Der Central Park: 20 Obstacles mit Rails und Kickern lassen keine Wünsche offen. Zudem liegt der Central Park direkt beim Volvo ICE CAMP, das mit einmaligem Eisdesign, Iglus und Bars zum Chillen einlädt. Die Halfpipe befindet sich ebenfalls an der Sonnenkarbahn. Der Easy Park im oberen Bereich der Sonnenkarbahn ist das Freestyle-Terrain für Beginner und leicht Fortgeschrittene. Er wird diese Saison um 50 Meter nach unten verlängert, so dass er mit dem Central Park verbunden ist. Ideal für Kids und Anfänger ist auch die Easycross Line an der Piste 8a. Und bei Sonnenuntergang trifft man sich im Winter 2009/10 im neuen Railgarden am Lechnerberg mitten im Ortszentrum von Kaprun.
