Skigebiets-Informationen

Das Skigebiet am Feldberg ist zweigeteilt. Nördlich der B 317 die breiten Südosthänge am 1448 Meter hohen Seebuck, dem höchsten Skigipfel des Schwarzwalds. Hier dauert die Skisaison 130 bis 150 Tage und startet in machen Wintern schon im Oktober. Über eine Skibrücke kann man vom Seebuck zu den südlich der Straße gelegenen Hängen am Grafenmatt schwingen. Das sind überwiegend Nordhänge, dank Beschneiung bis hinunter zur Talstation am Fahler Loch (945 m) ebenfalls sehr schneesicher und deutlich anspruchsvoller als der Feldberg. Will man vom Grafenmatt zurück zum Seebuck, heißt es: Ski schultern, Straße überqueren und ein Stück zum Zeiger-Lift hochstapfen. Zukünftig soll hier eine Sesselbahn Abhilfe schaffen.

Skifahren und Freeriden

Der Feldberg bietet Deutschlands alpinste Pisten außerhalb der Alpen. Die Pisten vom Seebuck, in ihrer Dimension eigentlich nur mit Gletscherhängen vergleichbar, starten oberhalb der Waldgrenze und bieten bei schönem Wetter passenderweise eine Aussicht bis zu den Eisriesen der Berner Alpen und zum Montblanc. Am Grafenmatt hat man die Wahl zwischen der mehr als drei Kilometer langen, leichten und von Bauminseln durchsetzten Wiesenquellenabfahrt, der mittelschweren Strecke durch den Klusenwald oder der FIS-Strecke am Ahornbühl, die zu den anspruchsvollsten Riesenslalomhängen des Weltcupzirkus zählt. Auch an Buckelpisten mangelt es dem Feldberg nicht. Sanftere Hänge finden sich im Bereich der Passhöhe an den Grafenmattliften, an den Zeller Liften geht es schon wieder etwas sportlicher zu. Auch beim Service steht der Feldberg alpinen Dimensionen in nichts nach. Als einziges Skigebiet der deutschen Mittelgebirge schickt man Info-Scouts auf die Pisten. So steht’s in großen Lettern auf ihren leuchtend gelben Jacken. Sie stehen mit Rat und Tat zur Seite, egal ob man sein Handy oder bloß die Orientierung verloren hat. Letzteres kann im größten Skigebiet der deutschen Mittelgebirge durchaus passieren.

Die Lifte

Stars der Liftflotte sind die Sechsersesselbahn am Seebuck und die Rothausbahn (schneller Vierer) am Grafenmatt. An beiden Bahnen muss man an Spitzentagen mit 30 Minuten Wartezeit, regelmäßig mit 15 bis 20 Minuten Anstehen rechnen. Dafür wartet dann am Grafenmatt eine wesentlich längere Abfahrt. Wer für kürzeres Warten gern auf den Komfort der schnellen Sessel verzichtet, nimmt am Grafenmatt entweder die Doppelsesselbahn FIS oder die Kombi aus Hebelwiesen- und Silberwiesenliften. Am Seebuck tut die alte Doppelsesselbahn noch ihren Dienst, an der man oft durchgehen kann, wenn am Sechser nebenan Hochbetrieb herrscht.

Die Hütten

Liebhaber gemütlicher Hütten steuern im Feldberggebiet am besten den Grafenmatt an. Dort liegen gleich mehrere Hütten direkt auf der Piste, die Neustädter Hütte etwa oder der Berggasthof Wasmer. In der Menzenschwander Hütte heizt ein riesiger Kachelofen die gemütliche Stube ein. Hüttenwirt Clemens Beckert kocht und bringt typische Spezialitäten auf den Tisch. Einige der Hütten vermieten auch Zimmer (z.B. die Emmendinger Hütte) oder können durch Selbstversorger gleich komplett gemietet werden. Frühes Buchen ist angebracht. Winterwanderer steuern gerne die urgemütliche, auf fast 1400 Meter gelegene St. Wilhelmer Hütte am Südhang des Feldberg an. Hier wird auch heute noch Weidewirtschaft betrieben. Der "Herder", der Hüttenchef, muss sich im Sommer um 120 Jungrinder kümmern.

Après-Ski

Die Schirmbar am Seebuck thront samt Sonnenterrasse auf dem Dach der Talstation und bietet außer stimmungsfördernden Getränken und Musik auch einen perfekten Blick auf die Pisten und den Funpark am Seebuck. Besonders hoch geht es dort während der zahlreichen Partys her, für die der Feldberg inzwischen schon fast berüchtigt ist. Ob Feldberg Alarm zum Saisonstart, SWR1 Gipfelradio oder das Schneefinale Ende April, die Erde bebt am Feldberg regelmäßig nicht nur wegen der tektonisch exponierten Lage hoch über dem Oberrheingraben. Wer das Après-Ski bis in die Abendstunden verlängern will, ist im Pub O’je oder im Südhang an der Passhöhe bestens aufgehoben.

Und sonst?

Die Hochschwarzwald-Card, die man ab zwei Übernachtungen kostenlos erhält, gilt an den Liften am Feldberg sowie an den weiteren 16 Anlagen des Ticketverbunds sowie bei insgesamt 50 Attraktionen. Darunter ist auch das nagelneue Badeparadies Schwarzwald in Titisee, eine riesige Wasser- und Wellnesslandschaft, die mit ihren 18 Rutschen auch was für Kids ist. Genau wie der 2,9 Kilometer lange Hasenhorn-Coaster in Todtnau.


Beschneiung

Gebiet zu 0 % beschneit


Besondere Pisten in Feldberg (Liftverbund)

NamePistentypSchwierigkeitLänge
Hinterwaldabfahrtlängsteleicht8,00 km


Rodelbahnen Feldberg (Liftverbund)

Rodelbahnen im Ort Feldberg
Feldberg-Seebuck
Länge: 200,00 km
Rodelbahn am Seebuck - neben dem Kinderresilift (hinter dem Haus der Natur)
Feldberg-Altglashütten
Länge: 100,00 km
Neben dem Skihang
Rodelbahn am Hasenhornlift
Länge: 2,00 km
Sommer- und Winterrodelbahn mit Lift - ca. 15 km von Feldberg entfernt.
Feldberg I
Länge: 0,00 km
Feldberg II
Länge: 0,00 km

Angebot für Snowboarder

Snowboard im Skigebiet
Snowpark:geschlossen

Bei ausreichender Schneelage, stehen bis zu 3 Kicker, mehrere Rails und bei ausreichender Schneelage auch eine Funbox und ein Buttertable zur Verfügung. Die Funpark Shaper "shapen" und "warten" das Gelände für feurige, spritzige und waghalsige Jumps mutiger Boarder!





Meldungen aus den Skigebieten

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Tolle kostenlose Sommerhighlights mit der Hochschwarzwald Card erleben.

11.04.2012, Region Hochschwarzwald, Angebot

Hasenalarm im Hochschwarzwald

Aufregende Osterferien mit Familienpauschale und lustigem Songcontest "Schwarzwaldmarie".

27.02.2012, Hochschwarzwald, Event

Schwarzwald Alarm

Am 17. März findet am Feldberg das Event "Schwarzwald Alarm" statt.