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Skispringen in Obertauern

Der etwas andere Skikurs

In Obertauern wartete etwas ganz Besonderes auf uns - ein Crashkurs im Skispringen.

Auf dem Weg zur Skisprungschule waren wir alle total aufgeregt, denn schließlich macht man sowas ja nicht alle Tage. Außer man ist Profi-Skispringer oder will es noch werden.

Die Skisprungschule Florian Greimel

Vorbereitung der Mini-Schanze mit Schnee
Mini-Schanze © Schneemenschen GmbH

Um 12 Uhr trafen wir uns mit Florian Greimel, der die Skisprungschule 2009 gegründet hat. Nach dem Besuch des Skisprung-Gymnasiums in Stams, absolvierte er eine Ausbildung zum Physiotherapeuten und ein Studium der Sportwissenschaften. Florian arbeitet derzeit zwar auch in einer Physiotherapie-Praxis, sein Schwerpunkt liegt allerdings auf seiner Tätigkeit als Trainer. Dabei unterrichtet er nicht nur in seiner eigenen Skisprungschule, sondern auch im Skiclub Seekirchen, dem Landesverband Salzburg und in zwei weiteren Schulen der Region.

Der Crashkurs

Der Kurs gliederte sich in drei Teile: die Theorie, das Grundlagentraining und die Mini-Schanze.

Im theoretischen Teil erklärte uns Florian, auf was es beim Skispringen ankommt. Die wichtigsten Dinge zeigte er uns entweder anhand einer kleinen Powerpoint-Präsentation oder direkt am lebenden Objekt.

Springer in Startposition auf der Mini-Schanze
Startposition © Schneemenschen GmbH

Nach den theoretischen Grundlagen starteten wir auch schon los und jeder bekam ein paar Sprungski. Mit denen mussten wir uns uns aber erst mal vertraut machen, denn die Ski zum Springen sind breiter als "normale" und haben keine richtigen Kanten. Außerdem haben sie auch keine Stopper: Also bloß nicht verlieren! Danach konnte die Praxis beginnen. Wir starteten mit ein paar Übungen auf der Piste, wo es über kleine Hügel ging. Florian beobachtete uns alle sehr genau. Dann erklärte er jedem, was er gut gemacht hatte und gab Tipps, was wir noch besser machen könnten.

Nachdem uns Florian für bereit erklärte, ging es rüber auf die Mini-Schanze, die er selbst gebaut hat. Jetzt wurde es ernst. Nun hieß es Konzentration, um alles, was uns Florian vorher erklärt hatte, auch korrekt anzuwenden: Starten, in Schussposition gehen, anspannen, abspringen, wieder anspannen und landen. Mit der richtigen Technik kann man auf der Mini-Schanze bis zu sieben Meter weit springen und nach ein paar Sprüngen schafften auch wir schon knappe fünf Meter. Damit ging der Kurs leider, viel zu früh, zu Ende. Wir bekamen noch ein paar Tipps mit auf den Weg und verabschiedeten uns von Florian Greimel.

Fazit

Der Skisprungkurs ist auf jeden Fall ein tolles Erlebnis für Groß und Klein. Florian ist ein sehr guter Trainer, bei dem man merkt, dass er ist mit Herz und Seele dabei ist. Es macht sehr viel Spaß mit ihm. Für den Skisprungkurs muss man zwar kein Profi sein, aber ein bisschen Erfahrung auf Skiern sollte man schon mitbringen.

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