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Urlaubstipps für Mayrhofen: Was tun bei schlechtem Wetter?

Der perfekte Skiurlaub hält von morgens bis abends Pulverschnee und Sonnenschein bereit – in der Realität klappt das leider nicht immer. Wie ihr euren Aufenthalt in Mayrhofen trotz schlechtem Wetter genießen könnt und welche Alternativen es zu einem Tag auf der Piste gibt, zeigen wir euch in unseren Schlechtwetter-Tipps.

Gar kein Käse: Ein Besuch in der ErlebnisSennerei Zillertal – Mayrhofen

ErlebnisSennerei Mayrhofen
Blick in die ErlebnisSennerei © Sennerei Zillertal

Wie kommen die Löcher in den Käse und wo kommt überhaupt die Milch dazu her? Das schaue ich mir heute in der ErlebnisSennerei in Mayrhofen an. Jeden Tag kommt hier die frische Heumilch von 380 Almen und Bergbauernhöfen an – und was dann geschieht sieht man an den verschiedenen Stationen der gläsernen Produktion. Hier sehe ich dem Käsemeister dabei zu, wie cremiger Joghurt, Butter und leckerer Käse entsteht und zum Glück kann man an mehreren Verkostungsstationen gleich alles selbst probieren. Den Produkten merkt man einfach an, dass sie aus besten Zutaten hergestellt wurden. Bevor ich wieder nach Hause fahre, decke ich mich im Ab Hof-Verkauf mit Käse ein, um diesen Genuss auch den Daheim-Gebliebenen nicht vorzuenthalten.

Mein Tipp: Die Erlebnis-Sennerei ist auch ein perfektes Ausflugsziel für Familien, denn für Kinder gibt es einen Schaubauernhof mit Hühnern, Ziegen, Schafen und Kühen, Minitraktoren und lustigem Heustadel-Hüpfen.

Besseres Wetter im Tal: Wintersport-Alternative Langlauf

Langlaufen in Mayrhofen
Langlaufen in Mayrhofen © Archiv TVB Mayrhofen

Was sehe ich beim morgendlichen Blick aus dem Fenster? Von den fünf Skibergen in Mayrhofen ist nichts zu sehen, die Gipfel sind wolkenverhangen und trüb. Nach einem prüfenden Check auf den Webcams steht mein Entschluss fest: Auf den Berg in diese Suppe bringt mich heute keiner! Zum Glück gibt es ein gutes Alternativprogramm – statt der Alpinski schultere ich die dünnen Langlaufbretter und mache mich auf den Weg zu den Loipen rings um Mayrhofen. Im Ortsteil Burgstall gibt es gleich mehrere Strecken, die perfekt präpariert sind, und so macht mir die Zwangspause vom Abfahrtsski gar nichts aus. Dank gut gewachster Bretter und schneefreier Spur komme ich zügig voran und genieße dabei die Ruhe der umliegenden Natur. Sollte das Bergwetter morgen noch nicht besser sein, probiere ich einfach eine der anderen 13 Loipen in der Ferienregion Mayrhofen-Hippach aus!

Das schlechte Wetter aussperren: Hütten im Skigebiet

Café-Bistro Freiraum in Mayrhofen
Café-Bisto Freiraum © Mayrhofner Bergbahnen

Draußen pfeift der Wind und die Schneeflocken fühlen sich wie Nadelstiche auf meiner Haut an. Da verziehe ich mich doch lieber erst einmal in eine der vielen Hütten im Skigebiet Mayrhofen und warte auf Wetterbesserung. Zum Glück gibt es eine große Auswahl und für jeden Geschmack ist etwas dabei: Besonders urig und gemütlich finde ich es in der Jausenstation Tappenalm, hier wärme ich mich mit der hausgemachten Gulaschsuppe auf. Die Schneekarhütte mitten im Skigebiet am 6er Schneekar-Lift fällt schon von außen durch ihre Pyramidenform auf und im Inneren kann man sich Klassiker wie Wiener Schnitzel, aber auch einen Hamburger delux schmecken lassen.

Das Wetter stets im Blick hat man übrigens im Café-Bistro Freiraum: Hier sitze ich gemütlich hinter den Panoramafenstern der 56 Meter langen Aussichtsplattform. Während ich meine klammen Finger an einer heißen Tasse Tee wärme, beobachte ich das Schneetreiben draußen und bin sofort bereit, mich bei Wetterbesserung wieder auf die Bretter zu schwingen.

Die Region entdecken: Eine Fahrt mit Dampfzug der Zillertalbahn

Dampflok der Zillertalbahn
Der Dampfzug der Zillertalbahn © Archiv Zillertalbahn

Mit Volldampf voraus! Ich nutze einen Schlechtwettertag in Mayrhofen, um mich gut 100 Jahre zurück in die Vergangenheit zu versetzen. Mit dem nostalgischen Dampfzug der Zillertalbahn fahre ich heute von Mayrhofen nach Jenbach. Der Zug bietet schon beim Einsteigen einen majestätischen Anblick, der Dampf wabert um den Schornstein der Lokomotive und ich stelle mir vor, wie das damals wohl war, als 1902 der erste Zug auf dieser Strecke fuhr. Während der anderthalbstündigen Fahrt genieße ich die entschleunigte Reise, denn der Zug ist mit maximal 35 km/h unterwegs. Ich beobachte die Ferienorte, die wir passieren und gönne mir im Buffetwaggon einen kleine Stärkung.

Mein Fazit: Dieser Ausflug ist ein Muss für alle großen und kleinen Eisenbahnliebhaber!

Das geht immer: Rodeln auf tollen Strecken

Rodeln in Mayrhofen
Freeriden in Mayrhofen © Archiv TVB Mayrhofen

Den Tag wegen des schlechten Wetters gemütlich drinnen verbracht und jetzt noch Lust auf ein bisschen frische Luft? Mir geht es genauso, deshalb mache ich mich auf zur Nachtrodelbahn Tristenbachalm. Nach einem erfrischenden Spaziergang von Ginzling aus erreiche ich die urige Alm auf 1.200 Metern Höhe – alternativ kann man nach Absprache auch mit dem Rodeltaxi aufsteigen. In der Hütte leihe ich mir einen Schlitten und dann geht die wilde Fahrt mit S-Kurven, Steilstücken und kleinen Sprüngen los. Am Ende der 3 km langen Strecke bin ich ordentlich durchgepustet, aber bester Laune – vielleicht probiere ich morgen eine der anderen Rodelbahnen in der Region aus.