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Imster Buabefasnacht

Ein farbenprächtiges Schauspiel

Die "Imster Buabefasnacht" lockt alle vier Jahre tausende Besucher ins Tiroler Oberland.

Buabe in ihren farbenprächtigen Kostümen
© TV Imst-Gurgltal

"Miniaturausgabe" des Schemenlaufs

Die Miniatur-Ausgabe des Imster Schemenlaufens ist eines der farbenprächtigsten Schauspiele im Alpenraum. Es lockt alle vier Jahre tausende Besucher ins Tiroler Oberland. Zwei Jahre nach dem berühmten "großen" Schemenlaufen wird in Imst  die "Buabefasnacht" abgehalten, eine eigene Fasnacht der jungen Burschen. Es wirken ausschließlich Imster Knaben im Alter von sechs bis 16 Jahren mit.

Buabe in ihren farbenprächtigen Kostümen
© TV Imst-Gurgltal

Ähnlich wie bei den "Großen"

An der "Buabefasnacht" nehmen dieselben Maskentypen teil und es wird derselbe Umzugsweg bewältigt wie bei den "Großen". Auch der Enthusiasmus der Teilnehmer ist nicht kleiner als bei den Erwachsenen, im Gegenteil! Die "Buabefasnacht" ist mit großem Aufwand verbunden. Für die Buabe werden eigene "Gwantln" (Kostüme) geschneidert und "Larvln" (kleine Masken) geschnitzt.

Ein sehenswertes und farbenprächtiges Ereignis

Im Zentrum des Geschehens: Die "Gangln" (Tanzspiele) der kleinen Roller und Scheller und ihrer Karikaturen, der so genannten Laggepaarle. All das wird begleitet vom malerischen Schauspiel der vielen Figuren der Fasnacht. Dazu gehören die schaurig-schöne Hexenmusik, die jungen Hexen, die grob-sanfte Ordnungstätigkeit der Sackner, Spritzer und Kübelemajen, die dem Zuschauer bisweilen nur bis an den Bauchnabel reichen.

Der Auftritt der kleinen Bärenbande sorgt für Beifall wie jener der Bubenlabara, eine Sänger-Gruppe, die über die "Moritat" eines prominenten Imsters berichtet. Bären- und Hexenwagen sowie zahlreiche "Aufzugswagelen" fahren auf, ein kleiner Kaminer (Kaminkehrer) erklimmt die höchsten Stockwerke. Auch die Stadtmusikkapelle fehlt nicht, hier haben sich die Erwachsenen behaupten können.

Zeitplan Buabefasnacht – Sonntag, 04. Februar 2018 (Abweichungen möglich)
10:00 Uhr: Aufzug ab Stadtplatz
12:00 Uhr: Beginn des Umzugs an der Pfarrkirche
14:30 Uhr: Pause am Johannesplatz
16:30 Uhr: Schlusskroas am Stadtplatz

Zug durch die Stadt

Ab zehn Uhr vormittags ziehen die Maskierten im "Aufzug" allein oder gruppenweise von der Unter- in die Oberstadt von Imst. Der eigentliche Fasnachtsumzug setzt mit dem Verklingen der Mittagsglocken der Pfarrkirche ein und führt – mit der Stadtmusikkapelle an der Spitze – in entgegengesetzter Richtung wieder zurück in die Unterstadt zum Stadtplatz.

Auf dem Weg dorthin vollführen die Roller und Scheller, die Hauptmasken der Imster Fasnacht, vor jedem Gasthaus und Brunnen einen "Kroastanz" (Kreis) und machen ihren "Ganglen", umgeben von den Ordnungsmasken und gefolgt von der wilden Hexenbande sowie den Festwagen. Als Ehrenbezeugung für den Zuschauer gilt das Einführen. Roller und Scheller machen ihm ein "Gangle" und geleiten ihn zur Kassa, wo er einen Obolus zu entrichten hat.

Gegen 16:30 Uhr läuft die Bubefasnacht mit einem glanzvollen "Schlusskroas" am Stadtplatz aus. Noch einmal mobilisieren die jungen Teilnehmer alle Kräfte, noch einmal präsentiert sich der Brauch in all seiner farbenfrohen und klanglichen Pracht. Danach werden die Masken abgenommen, müde und stolz zugleich freut sich ein jeder auf die nächste Fasnacht.

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