Dolomiti Superski beendet Skisaison wegen Coronavirus

Ausbreitung des Virus soll eingedämmt werden

Wegen der ansteigenden Verbreitung des Coronavirus COVID-19 in Norditalien schließen alle Aufstiegsanlagen im Dolomiti Superski im Laufe des 10. März 2020.

Update vom 10.03.2020: In der Nacht zum Dienstag hat die italienische Regierung das ganze Land zur "geschützten Zone" erklärt und angeordnet, dass alle Skigebiete in Italien unverzüglich schließen sollen. Unterkünften wird empfohlen, ihren Betrieb bis 3. April 2020 zu schließen.

Gemeinsam mit den politischen Stellen und den örtlichen Gastwirtevereinigungen hat Dolomiti Superski beschlossen, seine Skigebiete wegen des Coronavirus vorzeitig zu beenden. Norditalien ist stark von dem Virus betroffen, Südtirol wurde am Freitag vom Robert Koch Institut als Risikogebiet eingestuft. Für insgesamt 14 Regionen in Norditalien gelten besonders scharfe Regelungen wie Ein- und Ausreiseeinschränkungen. Das deutsche Auswärtige Amt rät, nicht erforderliche Reisen in die Region Bozen-Südtirol zu unterlassen. Die Liftanlagen in den Skigebieten sollen innerhalb des morgigen Dienstags schließen.

Welche Skigebiete sind betroffen?

Folgende Skigebiete beenden die Skisaison ab Dienstag, 10. März 2020, vorzeitig:

  • Kronplatz
  • Alta Badia
  • Gröden/Seiser Alm
  • Val di Fassa/Carezza
  • Arabba/Marmolada
  • 3 Zinnen Dolomiten
  • Val di Fiemme/Obereggen
  • San Martino di Castrozza/Rollepass
  • Gitschberg Jochtal-Brixen
  • Alpe Lusia/San Pellegrino
  • Civetta
Pistenbeschilderung in Dolomiti Superski
Pistenbeschilderung in Dolomiti Superski © Dolomiti Superski wisthaler.com

Geld zurück bei gekauftem Skipass

Wer bereits einen Skipass gekauft hat, bekommt bei Mehrtageskarten den Betrag für die nicht genutzten Tage zurückerstattet. Wie die Regelungen bei Saisonskipässen und Superski Family aussehen, ist noch nicht bekannt.

Auch andere Skigebiete in Südtirol sollen vorzeitig schließen

Nicht nur die Skigebiete von Dolomiti Superski, sondern auch den anderen Südtiroler Skigebieten wurde am Montag von Vertreter der Tourismusbranche und der Seilbahnwirtschaft empfohlen, alle Seilbahnen und Gastbetriebe zu schließen. Voraussichtlich werden so alle touristischen Unternehmen ihren Betrieb bis mindestens 3. April 2020 vorsorglich einstellen.

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