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Kulinarisches Brandnertal

Das Pendant zu großen Partyhochburgen

Für alle Skifahrer, die ihre Einkehr lieber in Ruhe genießen und nicht von Musik beschallt werden möchten, ist das Brandnertal sehr zu empfehlen.

Im Gegensatz zu großen Selbstbedienungshütten und Hotelkomplexen wird hier die Nähe zum Gast groß geschrieben, was uns vor allem an der netten Art und der Hilfsbereitschaft der Menschen vor Ort auffiel. Nicht nur die "Lifties" (die Liftbediensteten) auf der Piste, sondern auch die Bedienungen in den Hütten waren super freundlich.

Kulinarik

Sonnenterasse im Brandnertal
 Brandnertal © Schneemenschen GmbH

Die kulinarische Vielfalt im Brandnertal ist groß. Ob ein kurzes Frühstück, die schnelle Einkehr zwischendurch oder ein ausgiebiges Abendessen, für jeden Anlass gibt es die richtige Location.

Kulinarische Highlights für Erwachsene sind hier ebenso zu finden, wie die heißgeliebte Portion Pommes oder Spaghetti Bolognese für die Kids. Statt großer Restaurants gibt es hier nur kleine, aber dafür sehr feine, meist familiengeführte Hütten. Sie verteilen sich über das gesamte Skigebiet und bieten lokale Spezialitäten an. Wir fanden, dass alle Gerichte mit Liebe zubereitet und serviert wurden.

Unsere Auswahl

Da wir nur einen Tag im Brandnertal waren und nicht den ganzen Tag mit essen verbringen konnten, mussten wir eine Auswahl treffen. Wir entschieden uns für ein Frühstück im Restaurant Goona und ein Mittagessen im Fuchsbau. Ausklingen ließen wir den Tag mit Après-Ski im Heuboda.

Skifahrer vorm Logo
Skihütte Fuchsbau © Schneemenschen GmbH

Das Goona liegt direkt an der Bergstation der Palüdbahn und hat während der Wintersaison immer geöffnet. Im Sommer öffnet es nur bei schönem Wetter. Neben einem guten und heißen Kaffee gab es Brötchen, Wurst, Käse, Marmelade und vieles mehr. Also alles, was man zum Frühstücken so braucht. Alles war sehr hübsch angerichtet und schmeckte richtig lecker. Wer es eilig hat, der nimmt im Goona nur ein Heißgetränk, zu dem es zwischen 9 und 10 Uhr ein Croissant gratis gibt.

Zum Mittagessen ging es in den Fuchsbau, eine urige Skihütte direkt neben der Loischkopfbahn. In der familiengeführten Hütte gibt es traditionelle Gerichte. Aber auch an Vegetarier wird gedacht und für Kinder gibt es eine extra Kinderkarte. Wir fanden das Essen schmeckte wie bei Mutti. Die hausgemachten Kuchen und Torten lachten uns direkt beim Betreten der Hütte an und eigentlich wollten wir stark sein, aber am Ende war die Versuchung dann doch stärker.

Ausklingen ließen wir den Tag im Heuboda Brand an der Talstation der Bergbahn. In gemütlichem Ambiente lässt man sich hier die Österreichische und Vorarlberger Küche schmecken. Neben Bier und Wein bietet der Heuboda auch Cocktails. In der Wintersaison gibt es hier Après-Ski und Livemusik.

Fazit

Das Brandnertal bildet gewollt ein Pendant zu großen Partyhochburgen und Entertainment-Destinationen. Das bedeutet aber nicht, dass es hier keine Bars gibt, in denen man den Tag ausklingen lassen kann. Im Brandnertal wird, mit vorarlbergerischer Gelassenheit, ein Ort zum Wohlfühlen geschaffen, an dem sich Skifahren noch wie Skifahren anfühlt.

Das Essen hat uns überall sehr gut geschmeckt und auch das Preis-Leistungs-Verhältnis war völlig in Ordnung. Wir haben in jeder Hütte eine große und leckere Portion für unser Geld bekommen.