Was versteht man unter Sonnenski?
Sonnenski beschreibt das Skifahren im Spätwinter und Frühling, wenn milde Temperaturen und viel Sonnenschein den Winteralltag ablösen, die Schneelage aber weiterhin stabil bleibt. Besonders hochgelegene Skigebiete ab ca. 2.000 Meter profitieren von dieser Kombination.
Typisch für Sonnenski sind:
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sonnige Tage und längere Tageslichtphasen
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verlängerte Öffnungszeiten der Seilbahnen
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angenehme Temperaturen ohne große Kälte besonders gegen Mittag
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entspannteres Skifahren im Vergleich zur Hochsaison
Oft profitiert ihr auch von günstigeren Preisen im Vergleich zur Hochsaison.
Tipps für Sonnenski-Tage
Sonnenski stellt andere Anforderungen als klassisches Skifahren im Hochwinter. Mit ein wenig Planung lassen sich die Bedingungen im Spätwinter und Frühling optimal nutzen.
Früh starten lohnt sich:
In den Morgenstunden sind die Pisten meist frisch präpariert und besonders griffig. Wer früh auf der Piste ist, profitiert von besten Schneeverhältnissen, bevor die Sonne den Schnee im Tagesverlauf weicher werden lässt.
Höhenlage bewusst wählen:
Skigebiete mit einem großen Anteil an Pisten oberhalb von rund 2.000 Metern gelten im Spätwinter als besonders schneesicher. Dort bleiben die Bedingungen auch an sonnigen Tagen länger stabil.
Tagesablauf anpassen:
Viele Skifahrer legen zur Mittagszeit bewusst eine Pause ein – etwa für eine Einkehr oder einen kurzen Aufenthalt abseits der Piste – und nutzen die Vormittags- und frühen Nachmittagsstunden zum Skifahren.
Sonnenschutz nicht vergessen:
Die UV-Strahlung ist im Frühling deutlich intensiver als im Hochwinter. Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor, Sonnenbrille oder Skibrille mit geeignetem UV-Filter gehören deshalb unbedingt zur Ausrüstung.
Flexible Planung einplanen:
Je nach Wetter und Temperaturen können sich die Bedingungen im Tagesverlauf ändern. Wer flexibel bleibt und das Skifahren an die aktuellen Verhältnisse anpasst, holt das Beste aus den Sonnenski-Tagen heraus.