Wegen Corona: Verschiebung von Seilbahnprojekt im Snow Space Salzburg

Zu viele Unsicherheiten

Der Bau der neuen Flying Mozart-Seilbahn im Skigebiet Snow Space Salzburg wird auf das kommende Jahr verschoben. Grund hierfür sind die Unsicherheiten, die mit der Coronakrise einhergehen.

Zwei Großprojekte sind im Snow Space Salzburg geplant

Für die kommende Saison waren zwei Großprojekte für das Skigebiet geplant: Der Neubau der Flying Mozart-Verbindung von Wagrain auf das Grießenkar und eine Verbindung von Flachauwinkl nach Kleinarl, insgesamt sollten rund 64 Millionen Euro investiert werden. Das Flying Mozart-Projekt wurde nun von den Verantwortlichen auf das kommende Jahr verschoben, das gab der Vorstandsvorsitzende des Snow Space Salzburg bekannt. Der Grund für die Verschiebung liegt in der fehlenden Planungssicherheit wegen der Coronakrise: Viele der Teile für die Seilbahn werden im Ausland, in Italien und Tschechien, gefertigt. Ob und wann diese Lieferungen wegen der geschlossenen Grenzen und der Einschränkungen in der Arbeitswelt erfolgen, ist derzeit nicht absehbar. Deshalb hat man sich für eine Verschiebung entschlossen. Was mit der Seilbahn nach Kleinarl passieren soll, ist noch nicht entschieden.

Blick Richtung St. Johann im Snow Space Salzburg
Blick Richtung St. Johann im Snow Space Salzburg © Snow Space Salzburg

Betreiber des Skigebiets bleiben optimistisch

Zwar hat die Coronakrise für ein jähes, vorzeitiges Ende der Skisaison im Snow Space Salzburg gesorgt, dennoch blicken die Skigebietsbetrieber optimistisch in die Zukunft. Zwar habe man mit Einbußen von bis zu 20 Prozent zu kämpfen, da der Winter vor Corona jedoch sehr gut gelaufen sei, sei man mit einem blauen Auge davon gekommen. Auch für den Sommerbetrieb nach überstandener Krise sieht man sich gut gerüstet.

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