Abseits der Piste und mitten in der Natur

In der Skiregion Zell am See-Kaprun kann man den Schnee auch abseits der präparierten Pisten und Liftanlagen genießen: Skitourengehen ist die ursprünglichste Form des Skifahrens, hier erlebt man die winterliche Natur so unverfälscht wie sonst selten. In Zell am See-Kaprun bietet sich dafür besonders der Skitourenberg Ronachkopf an.

Skitourengeher am Ronachkopf
Skitourengeher am Ronachkopf © Zell am See-Kaprun Tourismus

Der Skitourenberg Ronachkopf

Direkt gegenüber von Zell am See liegt der 1.350 m hohe Ronachkopf. Früher gab es hier ein kleines Skigebiet, seit 2014 ist der Ronachkopf ein reiner Skitourenberg und bietet so Natur pur, Ruhe und ein unberührtes Winterwonderland.


Die Skitour beginnt am Tourengeher-Parkplatz im Ortsteil Thumersbach in Zell am See. Von dort geht es rund 2,5 km und 500 Höhenmeter über mehrere Trassen, die Pistenabfahrt und steilere Stücke nach oben auf den Gipfel. Unterwegs lockt auf 1.260 m die Enzianhütte zum Einkehren und zu einer Pause. Der Aufstieg dauert rund eine bis 1,5 Stunden und ist sowohl für Anfänger, als auch für Fortgeschrittene geeignet. Wer es bis zum Gipfel geschafft hat, wird nicht nur mit der Skiabfahrt, sondern auch mit einem phänomenalen Ausblick belohnt: Der Blick schweift über den Zeller See, die Schmittenhöhe, das Kitzsteinhorn bis hin zu den Gipfeln der Hohen Tauern.


Begehbar ist die Skitour am Ronachkopf je nach Schneelage meist von Anfang Dezember bis Mitte April. In der Regel ist eine schneesichere Abfahrt bis in den Frühling hinein möglich.

Logenplatz: Skitour Ronachkopf © Salzburger Land

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Kitzsteinhorn

Die Skirouten Schneekönigin und Eisbrecher am Kitzsteinhorn führen am Pistenrand entlang. Startpunkt ist Langwiedboden, Ziel der "Schneekönigin" ist das Alpincenter (474 Höhenmeter), die Eisbrecher-Tour führt weiter zur Bergstation Maurerlift (900 Höhenmeter). Diese beiden Touren sind in der Regel schon ab Mitte Oktober begehbar.

Tristkogel

Die Skitour führt von der Gondelstation Langwiedboden am Kitzsteinhorn nach rund 3 h Aufstieg auf den Tristkogel mit seiner Höhe von 2.642 Metern. Dort oben wird man mit einer fantastischen Aussicht auf das umliegende Panorama belohnt. Jeden Donnerstag kann man an einer geführten Tour mit einem staatlich geprüften Bergführer teilnehmen.

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