Cookie Consent by Privacy Policies website Skiurlaub am Katschberg: Familienspaß am Aineck und Tschaneck
Blick auf das Skigebiet am Tschaneck © Sebastian Lindemeyer

Skiurlaub am Katschberg: Familienspaß an Aineck und Tschaneck

05.02.2026
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Lohnt sich ein Besuch am Katschberg? Das wollten wir herausfinden und traten Ende Januar den Weg in die Grenzregion vom Salzburger Land und Kärnten an. Hier befindet sich auf 1.640 m Höhe der Katschberg, beziehungsweise die Ortschaft Katschberghöhe, Mittel- und Ausgangspunkt des “Katschi”-Skigebietes. 17 Anlagen erschließen Pisten von rund 80 Kilometer Länge, die sich auf die Berge Aineck und Tschaneck aufteilen und einige Highlights bieten. Doch starten wir am Anfang …

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Eisige Ankunft am Katschberg

Früh morgens ins Auto steigen, ein paar Stunden durch Bayern und Österreich düsen und, angekommen im Skigebiet, bei Eiseskälte am Auto in die Skiklamotten steigen – das ist ein Prozedere, das wohl viele von euch kennen. Und so lief auch unsere Ankunft bei deutlichen Minusgraden am Katschberg nicht überaus komfortabel ab, doch zum Glück, und auch das dürften viele kennen, ist der ganze Stress schnell vergessen, sobald man im ersten Lift sitzt und die Bretter unter den Füßen hat. Vor allem, wenn man bei Top-Wetter in den Skitag starten darf. Und das taten wir. Gut gelaunt und motiviert ließen wir das Auto auf dem Parkplatz des perfekt gelegenen “Das KATSCHBERG ****S”-Hotels stehen, wo wir die kommende Nacht verbringen wollten, und starteten direkt auf die Piste.

Die Lage der Unterkünfte am Katschberg ist einer der Hauptgründe, warum das Skigebiet vor allem für Familien beste Voraussetzungen bietet. Neben mehreren hochwertigen 4-Sterne-Hotels gibt es hier oben noch einige Pensionen und Aparthotels sowie das Almdorf Katschberg, ein Chaletdorf von Landal und mehrere Hütten von “Hüttentraum Katschberg”. Von allen Unterkünften ist man nach wenigen Metern an einem Lift oder einer Piste und kann den Skitag ohne Verzögerung starten. Auch eine Pause während des Skitags in der eigenen Unterkunft ist ohne Probleme möglich, was mit Kids natürlich einen Riesenvorteil ist.


Mit der KinderErlebniswelt Katschi’s Kinderwelt, mehreren Skischulen vor Ort, Skiverleihen, kindgerechten Pisten, Wärmepavillons und vielem mehr bietet der Katschberg insbesondere für Familien prima Rahmenbedingungen für einen sportlichen Familienurlaub. Übrigens: Auch in St. Margarethen im Lungau, dem zweiten Einstiegspunkt ins Skigebiet, gibt es in unmittelbarer Nähe zur Talstation Silverjet 1 viele familienfreundliche Unterkünfte!

Video: Unterwegs am Katschberg

Skigebiet Katschberg – lohnt sich ein Besuch? Wir waren dort und das ist unser Fazit!

Beste Pisten am Tschaneck und ein Geheimtipp, der keiner ist

Wir stehen also morgens am Katschberg und müssen uns entscheiden: Auf der einen Seite erhebt sich der Tschaneck, dessen Pisten bereits die ersten Sonnenstrahlen abbekommen, auf der anderen Seite blickt man hoch zum Aineck (2.220 m) und der nagelneuen Almbahn, die erst im Dezember 2025 ihren Dienst aufgenommen hat (mehr dazu weiter unten). Bei -10 Grad tun wir das einzig sinnvolle und wenden uns der Sonne zu, rutschen die paar Meter zum Einstieg der Tschaneckbahn hinab und fahren mit der 6er-Sesselbahn hinauf auf 2.030 Meter. Und da wir alle erfahrene Skifahrer bzw. Snowboarder sind, fahren wir uns direkt auf der schwarzen Piste Nr. 3 warm (die allerdings eher eine rot-schwarze Piste ist). Trotz wenig Schneeunterlage, da es in den Wochen zuvor kaum Schneefall gab, sind die Pisten erstaunlich gut in Schuss, das fällt direkt auf. Das Skigebiet kann zu 100 % vom Gipfel bis ins Tal technisch beschneit werden, für die optimale Qualität der Pisten sorgen 14 Pistengeräte, die bis spät in die Nacht die Pisten auf Vordermann bringen. Das gelingt, selbst bei wochenlanger Trockenheit.


In den kommenden Stunden machen wir eine Entdeckungstour am Tschaneck, lassen die Übungshänge (perfekt für Skischulen und Anfänger) am Mini-Jet und der Königswiesenbahn hinter uns, genießen das wellen- und abwechslungsreiche Gelände am Gamskogelexpress und sind besonders begeistert von den etwas abgelegenen Pisten am Freiberglift und am Sonnleitenlift. Die beiden Schlepplifte sind erstaunlich gut besucht, obwohl es eben Schlepplifte und keine Sesselbahnen sind. Es scheint sich bei den Gästen schon herumgesprochen zu haben, dass die Pisten hier (Nr. 9, 10, 12, 14) zu den schönsten im Skigebiet Katschberg gehören.


Ebenso, dass die Gamskogelhütte, mitten im Tschaneck-Gebiet auf 1.850 m gelegen, eine absolute Empfehlung ist. Urig, gemütlich, individuell, interessant und künstlerisch dekoriert, eine gut geschützte Sonnenterrasse und eine Küche, die nicht weniger als überragend ist. Und das bei einem bemerkenswerten Preis-Leistungs-Verhältnis. Besonders empfehlenswert: die Kärntner Kasnudeln, das Wiener Schnitzel vom Kalb oder auch die hausgemachten Strudel – eigentlich schmeckt aber alles fantastisch. Die Gamskogelhütte bietet im Übrigen auch ein ganz spezielles Erlebnis: Jeden Donnerstag bis Samstag findet ab 18.00 Uhr FINE DINE, statt, ein kulinarisches Highlight, für das Küchenchef Stefan Lastin vom Gault Millau mit 3 Hauben ausgezeichnet wurde. Lastin bereitet mehrgängige Menüs mit allerfeinsten Zutaten für die Gäste zu. Wer reserviert hat, dem wird ein 6-Gänge-Menü geboten inkl. Skidoo-Abholung und Rodel (für das abendliche Abrodeln) für € 175,- pro Person!

Bilderserie: Schneehoehen zu Besuch am Katschberg

Abstecher zum Aineck

Fast wären wir auf der Gamskogelhütte "versackt", doch da war ja noch was. Ja, ein Gespräch mit Patrick Lengdorfer, Geschäftsführer der Region Katschberg Lieser-Maltatal, den wir am Fuße des Ainecks bei der Almbahn trafen und dem wir ein paar Fragen stellen konnten (für die gelegentlichen Tonaussetzer müssen wir uns an dieser Stelle entschuldigen, die Technik hat leider nicht ganz mitgespielt):

Besuch am Katschberg: Interview mit Patrick Lengdorfer

Nachdem Patrick uns die Piste A1 am Aineck so ans Herz gelegt hat, wollten wir es uns natürlich nicht nehmen lassen, dieses Highlight noch am ersten Skitag unter die Bretter zu nehmen. Also: Rein in die hochmoderne Almbahn (windstabil bis 80 km/h, neueste Technik, komfortabel und nachhaltig) und hoch auf 2.220 Meter, denn hier findet man linker Hand den Start auf die ewig lange A1-Piste. 5,6 Kilometer, knapp 1.100 Höhenmeter, geht es hier quasi nur geradeaus gen Talort St. Margarethen im Lungau – ein Paradies für alle, die es einfach mal laufen lassen wollen und langgezogene Carving-Schwünge genießen.


Im Tal angekommen, brennen die Schenkel trotz der ein oder anderen kurzen Pause. Zum Glück hat man nun etwas Zeit, während der Gondelfahrten zu entspannen: Wer nämlich wie wir zurück zur Katschberghöhe möchte, darf nun die Aussicht aus gleich drei Gondelbahnen genießen (Silverjet 1, Silverjet 2 und Gipfelbahn). Nach einem langen Tag kommen wir entspannt, aber einigermaßen müde wieder oben am Aineck an, genießen in der Nachmittagssonne noch einmal den Ausblick in Richtung Karnische Alpen und treten unsere letzte Abfahrt des Tages an. Über die Pisten 11 und 11a (rot und schwarz) gelangen wir zurück zur Katschberghöhe, schießen hier mit viel Tempo am Restaurant Ainkehr und der Talstation der Almbahn vorbei, cruisen über die originelle Verbindungsbrücke mitten im Ort und beenden die Skitag nicht, ohne uns bei der einladenden Wilderer Alm noch einen Absacker zu gönnen. Was sein muss, muss sein.

Verkehrte Welt an Tag 2

Ein wunderbares Abendessen und eine, aufgrund der Höhenlage von 1.600 Metern, eher mittelmäßig erholsame Nacht im absolut empfehlenswerten Hotel "Das KATSCHBERG ****S" später, packen wir am Morgen unsere sieben Sachen schon wieder ins Auto. Am Nachmittag geht es weiter nach Süden, doch zuvor wollen wir auch die letzten Pisten am Katschberg, die wir noch nicht gefahren sind, erleben. Immerhin: Die Beine sind frisch, wohl auch dank des erholsamen Aufenthalts im Wellnessbereich des Hotels (Highlight: Panorama Outdoor Pool mit Blick auf die Piste).


Leider spielt das Wetter am zweiten Tag nicht mit. Zwischen dichten Wolken, Nebelbänken und totalem White-Out hangeln wir uns durch das Skigebiet – dank der guten Beschilderung zum Glück mit Erfolg. So richtig genussvoll wird es dann aber nur noch in der Gamskogelhütte, in der wir ein zweites Mal einkehren. Die Pisten machen aber immer noch Spaß, auch wenn man zum Teil die Hand vor Augen kaum sieht. Insbesondere die roten Abfahrten an der Gipfelbahn am Aineck haben es uns angetan und erneut die Pisten an den äußeren beiden Schleppliften des Tschanecks. Hier an der Freibergpiste Nr. 10 und der Sonnleitenpiste Nr. 12 befindet sich übrigens auch eine neue Speedcheck-Strecke für diejenigen, die mal so richtig Gas geben wollen.

Unser Fazit vom Katschberg

Nach zwei Tagen in der Region Katschberg Lieser-Maltatal können wir sagen: Ein Winterurlaub hier lohnt sich auf jeden Fall. Das Skigebiet ist groß genug, um auch als Vielfahrer eine tolle Skiwoche zu verbringen. Lange und oft sehr breite Abfahrten, gemütliche Ecken mit bewaldeten Pistenrändern, tolle Ausblicke auf die Karnischen Alpen, das Lungau und Murtal. Was uns besonders gefallen hat, ist nicht nur die Familienfreundlichkeit, sondern auch der familiäre Charakter in der Region – mit herzlichen Menschen, gemütlicher Atmosphäre, gutem Service und einer Freundlichkeit, die man in einigen überlaufenden Tiroler Regionen vergeblich sucht. Von uns bekommt der Katschberg eine klare Urlaubsempfehlung!

Unsere Highlights am Katschberg

  • Sympathisches Familienskigebiet mit netten Bergbahnern
  • Viele lange Abfahrten in oft kupiertem Gelände
  • Einkehr in der Gamskogelhütte
  • Tolle Hotellerie und Unterkünfte auf der Katschberghöhe
  • Gute Erreichbarkeit aus allen Himmelsrichtungen über die A10 und die Katschberg Straße
  • Abfahrt A1: 5,6 Kilometer mit einer Höhendifferenz von 1.100 Meter
  • Hochmodern: Almbahn Katschberg
  • Kulinarische Kärntner Spezialitäten wie Kärntner Kas- oder Topfennudeln
  • Gediegenes Après-Ski im Almwirtshaus Ainkehr, Almkessel oder Wilderer Alm
  • Pferdeschlittentour zur Pritzhütte

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