Die zehn besten Skigebiete in Nordamerika

Skifahrerin die die Skistöcke nach oben hält auf ein Piste in den USA
Pixabay.com © PublicDomainPictures (CC0 Public Domain 1.0)

Schneespaß in Nordamerika: Das sind die zehn besten Skigebiete

Warum nach Übersee, wenn die Alpen mit ihren zahlreichen Skigebieten quasi vor der Tür liegen? Weil man nur in den USA und in Kanada den einzigartigen "Champagne Powder" oder wilde Tiere hautnah erleben kann! Schließlich muss man dort nicht auf den Pisten bleiben und kann sich im Tiefschnee beim Freeriden austoben.

Wer den nächsten Skiurlaub in Nordamerika plant – die Buchung ist zum Beispiel über www.cu-ski.com möglich – hat die Qual der Wahl. Jedes dieser zehn Skigebiete bietet bemerkenswerte Vorzüge wie leere Pisten, super Service und unvergessliche Abfahrten.

Die besten Skigebiete in den USA

Vail & Beaver Creek (Colorado)

Hier fand Anfang 2015 die Alpine Skiweltmeisterschaft statt. Grund genug, sich selbst von den "Black Bowls" auf der Rückseite des Bergs Vail und dem "Blue Sky Basin" zu überzeugen. Tiefschneefans kommen hier garantiert auf ihre Kosten. Rund die Hälfte der knapp 150 Pisten zwischen dem Vail und Beaver Creek, dem malerischen Luxusresort, sind für Einsteiger und etwas Geübtere geeignet. Sie führen vorbei an dichten Wäldern und zahlreichen Promi-Villen.

Aspen (Colorado)

Aspen gilt als das St. Moritz Amerikas. Hier tummeln sich die Reichen und Schönen aus Hollywood. Das Ortszentrum bezaubert mit ganz besonderem, winterlichem Charme und Restaurants der Extraklasse. Obendrein hat man in Aspen die Wahl zwischen vier verschiedenen Skigebieten:

  • Der Ajax gilt als Hausberg Aspens und ist 3.418 Meter hoch.
  • Nach Snowmass fährt man etwa eine halbe Stunde mit dem Skibus. Es ist das größte der vier Skigebiete in Aspen und bietet weitläufige Pisten, teilweise mit Wald und schroffem Gelände.
  • In Buttermilk können sich Anfänger und Freestyler ausprobieren.
  • Zum 3.780 Meter hohen Gipfel der Aspen Highlands steigt man rund eine Stunde auf. Das wird aber mit 14 schwarzen Pisten belohnt – eine aufregender als die andere.

Telluride (Colorado)

Der historische Ortskern des einstigen Minenstädtchens, unendliche Weiten auf der einen Seite (man kann über die Tafelberge und Canyons bis nach Utah schauen), 4.000 Meter hohe Berge auf der anderen Seite – nicht ohne Grund gilt Telluride für viele Skifahrer als das schönste Gebiet der USA. Vor allem fürs Heliskiing finden sich hier perfekte Bedingungen: Durchschnittlich fallen knapp acht Meter Feinschnee auf die Hänge. Wer nicht dem Freeriden frönen möchte, findet unter 120 Abfahrten, die von 18 Liften bedient werden, seine Lieblingspiste.

Jackson & Grand Targhee (Wyoming)

Was wären die USA ohne ihren "Wilden Westen"? Im Jackson Hole findet man raue und wilde Abfahrten, die das Cowboy- und Wintersportherz höher schlagen lassen. Wer nicht vom Gipfel hinab ins "Rendezvous-Bowl" preschen möchte, kann die Landschaft auch gemütlich unter "Bridger Gondola" erkunden. Während man in Jackson am Après-Ski quasi gar nicht vorbei kommt, sucht man Trubel in Grand Targhee vergeblich. Doch das verschlafene Resort bietet andere Vorteile: Oft hat man den Berg für sich allein.

Big Sky (Montana)

Auch in Big Sky, am pyramidenähnlichen Lone Peak, trifft man nur selten auf andere Skifahrer. Das Skigebiet ist noch unbekannt. Und das, obwohl der Flughafen Bozeman nur eine knappe Stunde entfernt liegt, hier im Jahresdurchschnitt mehr als zehn Meter Schnee fallen und die befahrbare Fläche von 2.238 Hektar größer ist als in Vail oder Aspen. Big Sky liegt am Rande des Yellowstone Nationalparks – ein traumhafter Ausblick über Wälder, Seen und Flüsse ist garantiert.

Heavenly (Kalifornien)

Wahrlich himmlisch geht es in Kalifornien am Lake Tahoe, drei Autostunden von San Francisco entfernt, zu. Für jeden Skigeschmack gibt es hier die passende Piste: Schroffe Steilhänge wechseln sich mit scheinbar endlosen Genussabfahrten am Heavenly-Berg ab. Auch der Ort South Lake Tahoe ist vielseitig. Auf der kalifornischen Seite erinnert alles an ein typisch amerikanisches Provinznest, während es auf der Seite Nevadas von Casinos und Unterhaltung nur so wimmelt.

Park City, Deer Valley, Canyons (Utah)

Fachleute des Wetterdienstes haben es bestätigt: Der Schnee in Utah ist dank des Verhältnisses von Menge und Qualität so gut wie nirgends sonst. Doch nicht nur deshalb befindet sich hier eins der schönsten Skigebiete: Man hat die Wahl zwischen dem ehemaligen Olympia-Skiort Park City, dem noblen Deer Valley mit Spitzenservice und dem riesigen Canyons-Resort.

Skifahrer bei einer Linkskurve
Pixabay.com © mitjamikol (CC0 Public Domain 1.0)

Die besten Skigebiete in Kanada

Whistler Blackcomb (British Columbia)

Zwei Autostunden nördlich von Vancouver befindet sich das größte Skigebiet Nordamerikas. Whistler bietet auf 3.307 Hektar einen schneesicheren Gletscher, Tiefschneehänge, schnelle Pisten, Möglichkeiten zum Heliskiing, erstklassige Hütten, zahlreiche Hotels und Lokale. Jeder Skiverrückte wird Whistler und die durchschnittlich über zehn Meter Schnee im Jahr lieben. 2010 fanden hier die Olympischen Winterspiele statt.

Lake Louise (Alberta)

Aus weitläufigen Wäldern erheben sich beeindruckende Bergmassive: Typisch kanadisch und typisch Lake Louise. Zwei Stunden von Calgary entfernt, mitten im Banff-Nationalpark, liegt der Weltcup-Skiort direkt gegenüber des Fairmont Château Lake Louise-Seehotels. Auf den 139 Pisten, die sich auf 1.644 bis 2.672 Metern befinden, kommt jeder Skiverrückte auf seine Kosten.

Castle Mountain (Alberta)

Was nach einem imposanten Schloss klingt, ist eigentlich nicht viel mehr als ein Berg mit großem Parkplatz. Remmidemmi und Luxushotels sucht man hier vergebens. Stattdessen ist man hier fast allein auf den Abfahrten (es gibt nur ein einziges Hotel). Die betagten Lifte führen jedoch auf die abenteuerlichsten Pisten Kanadas. Hier fallen im Durchschnitt zehn Meter Pulverschnee pro Jahr – perfekte Bedingungen für Freeriding.

Nach Oben