Cookie Consent by Privacy Policies website Dolomiti Superski - 11 spektakuläre Aussichtspunkte in den Dolomiten
Spektakulärer Ausblick auf die Rungger Schwaige vor der Kulisse des Schlern-Gebirgszugs © Schneemenschen GmbH / Sebastian Lindemeyer

Dolomiti Superski: 11 TOP-Aussichtspunkte

Es ist die Felsszenerie der Dolomiten, die dem Skifahren auf den Pisten des Dolomiti Superski den überaus exquisiten Reiz verleiht. Die Zahl der Aussichtspunkte ist scheinbar unendlich und alle sind auf ihre Weise einzigartig, mystisch und farbenprächtig. Ja, die Landschaft der Dolomiten begeistert eben permanent. Auch die folgenden elf Plätze gehören zu den TOP-Panoramaplätzen.

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Blick von der Seilbahn-Bergstation Punta Rocca (3265 m) nach Norden zum Langkofel-Massiv (3181 m) © Rolf Majcen / www.rolf-majcen.com

1. Marmolada, Punta Rocca (3265 m)

Die Marmolada ist das höchstgelegene, mit Seilbahnen erreichbare Bergmassiv in den Dolomiten. Von der faszinierenden Aussichtsterrasse bei der Seilbahn-Bergstation Punta Rocca (3265 m) ist das grandiose 360-Grad-Panorama, das weit über alle Gebirgsgruppen der Dolomiten (Pala-Dolomiten, Civetta-Gruppe, Fanes-Berge, etc.), hinausragt, kaum in Worte zu fassen. Auch bei der Skiabfahrt über die atemberaubende „La Bellunese“ kommt man ins Schwärmen; sie überwindet auf 12 km Länge exakt 1787 Höhenmeter und gehört zu den längsten präparierten Skiabfahrten im gesamten Alpenraum. Die Auffahrt mit der gewaltigen Seilbahn beginnt in Malga Ciapela (1450 m).

Blick vom Sass Pordoi zu den Fanes-Bergen (3026 m © Rolf Majcen / www.rolf-majcen.com

2. Sass Pordoi (2950 m)

Der hoch über dem Pordoijoch (2239 m) aufragende Felsgipfel besticht durch seine grandiosen Blicke in alle Himmelsrichtungen! Vielleicht am schönsten: Das Haupt des Piz Ciavazzes (2828 m)! Oder doch die Civetta (3220m)? Oder die Marmolada (3343 m)? Oder der Langkofel (3181 m)? Oder, oder, oder? Auch ein markantes Gipfel-Duo in den Fanes-Bergen macht auf sich aufmerksam: Die Zehnerspitze (3026 m) und die plattenförmige Neunerspitze (2968 m) ragen links neben dem Piz Boe (3152 m), genau über der im Winter geschlossenen Boehütte (2873 m), neben der die Skiabfahrt in das berühmte Mittagstal (Val Mesdi) beginnt, hervor. Die Auffahrt mit der magischen Seilbahn beginnt beim Pordoijoch (2239 m).

Blick vom Col Margherita über den Passo Pellegrino zur mächtigen Marmolada Südwand © Rolf Majcen / www.rolf-majcen.com

3. Col Margherita (2513 m)

Der Col Margherita, der im Ersten Weltkrieg Schauplatz blutiger Schlachten war, ist mit der Seilbahn vom Passo Pellegrino (1918 m), der Moena mit Falcade verbindet, zu erreichen. Die zackenreiche Nordseite der Pala-Dolomiten mit Cimon della Pala (3184 m), Cima di Vezzana (3192 m), Mulaz (2906 m) und Monte Agner (2872 m) ist ein Bilderbuchmotiv im Süden und im Norden überragt die mächtige Südwand der Marmolada (3343 m) die vorgelagerten Berge. Bei ausreichend Schnee kann man sich an der landschaftlich großartigen 11 km langen Abfahrt über den Passo Valles (2032 m) bis nach Falcade (1165 m) erfreuen.

Sonnenuntergang am Puflatsch mit Blick zur Tofana di Rozes (3225m) © Rolf Majcen / www.rolf-majcen.com

4. Seiser Alm - Puflatsch (2104 m)

Die Bergstation der Puflatsch-Kombibahn (2104 m) im Skigebiet Seiser Alm bietet ein ungemein abwechslungsreiches Dolomiten-Panorama: Der märchenhafte Blick über die Seiser Alm zum Langkofel-Massiv mit Langkofel (3181 m) und Plattkofel (2964 m) entzückt dabei genauso wie jener zum Schlern (2564 m), der wegen seiner charakteristischen Form als steinernes Wahrzeichen von Südtirol gilt. Von der Vielfalt der faszinierenden Motive sei neben dem Blick zu den Geisler Spitzen (3025 m) auch die östlich gelegene Tofana (3225 m) genannt, die besonders im Licht der untergehenden Sonne eindrucksvoll zur Geltung kommt. Weitere Bilder und einen ausführlichen Bericht über das Skigebiet Seiser Alm findet ihr hier.

Blick von der Cima Tognola zur Pala di San Martino (2987 m) © Rolf Majcen / www.rolf-majcen.com

5. Cima Tognola (2343 m)

Die Pala-Berge bilden die südlichste Gruppe der Dolomiten. Mit ihren beeindruckenden Gipfeln hat sie schon so manchen Künstler und Schriftsteller inspiriert. Wer zum Betriebsschluss der Lifte im Skigebiet von San Martino di Castrozza südlich des Rolle Pass bei der Bergstation auf der Cima Tognola (2343 m) steht, kann an der mächtigen Pala-Westseite ein spektakuläres Alpenglühen beobachten: Die tiefstehende Sonne taucht die Felsen und Gipfel der riesigen Felsmauer, aus der berühmte Kletterberge wie die Cima della Madonna (2752 m) mit ihrer „Schleierkante“, oder die eindrucksvolle Turmgestalt des Sass Maor (2812 m) besonders hervorstechen, in strahlend gelbe, orange und rote Farben, während die Umgebung schon im Dunkel versinkt.

Blick von der Bergstation „Stiergarten“ (2092 m) zu den Drei Zinnen (2999 m) © Rolf Majcen / www.rolf-majcen.com

6. Bergstation „Stiergarten“ (2092 m)

Zusammen mit dem Helm, der Rotwand und dem Haunold bildet der Stiergarten das berühmte Quartett an Skibergen im Skigebiet 3 Zinnen Dolomiten. Von der Bergstation der Kabinenbahn Stiergarten hat man einen grandiosen Ausblick auf die Sextner Sonnenuhr, die von den hoch über Sexten aufragenden Dolomiten-Gipfeln Neunerkofel (2579 m), Zehnerkofel (2965 m, Sextner Rotwand), Elferkofel (3090 m), Zwölferkofel (3094 m) und Einserkofel (2698 m) gebildet wird, und zu den weltberühmten Drei Zinnen (2999 m) mit ihren markanten Nordwänden! Auch der nahegelegene Helm ist ein Aussichtsberg ersten Ranges und der weite Blick über das Pustertal begeistert.

Kessel des Vallon am Ostrand des Sella-Stocks rühmten viele bekannte Kletterer, deren spektakuläre Routen heute als wahre Klassiker gelten © Rolf Majcen / www.rolf-majcen.com

7. Vallon-Felskessel (2537m)

Der eindrucksvolle Vallon-Felskessel, hoch über dem Passo Campolongo, an der Ostflanke des Sella-Stock in Alta Badia kann mit dem Vallon-Sessellift erreicht werden. Bei der hoch gelegenen Bergstation (2537 m) versetzt das felsige Naturwunder, das durch die gigantische Vallon-Scharte gespalten wird, in nachhaltiges Staunen. Auch das weitreichende Panorama mit vielen berühmten Gipfeln entzückt; besonders stolz kommen aus dieser Perspektive Heiligkreuzkofel (2907 m), Zehnerspitze (3036 m), Monte Pelmo (3168 m), Porta Vescovo (2490 m) und Marmolada (3343 m) zur Geltung.

Blick von der Bergstation „Forcelles“ (2121 m) zum Mittagstal (Val Mesdi) © Rolf Majcen / www.rolf-majcen.com

8. Edelweißtal, Bergstation „Forcelles“ (2121 m)

Das Edelweißtal oberhalb von Kolfuschg, dem höchstgelegenen Ferienort in Alta Badia, liegt am Fuße des Naturparks Puez-Geißler. Vier Lifte laden dort zur gewaltigen Aussicht ein. Neben dem großartigen Panorama, das sich vom unmittelbar aus dem Skigebiet aufragenden Sassongher (2665 m) über den Piz Cunturines (3064 m), den höchsten Berg der Fanesgruppe, und den Lagazuoi (2835 m) bis weit über den Monte Pelmo (3168 m) hinaus erstreckt, zieht das berühmte Mittagstal (Val Mesdi) im Sella-Stock, durch das eine hochalpine Skiabfahrt führt, die Blicke magisch an: Zuerst eng und steil. 45 Grad. Dann leitet die Rinne in das schmale Tal über und die Hangneigung verliert an Dramatik. Zwischenkofel, Torre Berger, Sass de Mesdì, Bamberger Spitze, Dent de Mesdì und Pisciadùturm im Westen, Neuner, Zehner, Boè-Seekofel, Pizkofel, Großer und Kleiner Mesdì-Turm im Osten. Monumental!

Von der Capanna Ra Valles (2470 m) reicht der Blick nach Süden bis in die wilde Bosconeroruppe, mit dem Sasso di Bosconero (2468 m) am rechten Bildrand © Rolf Majcen / www.rolf-majcen.com

9. Cortina d`Ampezzo, Capanna Ra Valles (2470 m)

Lust auf großes Panorama, Pizza und Aussichtsterrasse? Dann ist man auf der Capanna Ra Valles im Skigebiet von Cortina d`Ampezzo genau richtig. Die höchstgelegene Pizzeria der Dolomiten ist von der Felsregion der Tofana di Mezzo (3244 m) umgeben, die die höchste Erhebung der dreigipfeligen Tofane bildet, und bietet atemberaubende Blicke über das Ampezzaner Becken, zum Antelao (3263m), der auch „König der Dolomiten“ genannt wird, und zur Bosconerogruppe (2468 m) im Süden. Von der Hütte kann man mit dem Lift zwischen den Felsen hindurch sogar noch bis auf 2828 Meter hinaufschweben, das ist der dritthöchste Punkt im Gebiet des Dolomiti Superski.

Blick von der Sella Brunech zum Rosengarten (3002 m) © Rolf Majcen / www.rolf-majcen.com

Sella Brunech (2428 m)

Die hoch über dem Val di Fassa gelegene Sella Brunech befindet sich im Skigebiet Ciampac/Buffaure. Man erreicht sie von Penia di Fassa mit der Ciampac-Seilbahn oder von Pozza di Fassa mit der Panoramagondelbahn Pozza-Buffaure. Sie ist auch Teil der beliebten „Skitour Panorama“. Faszinierend sind die Blicke zum Sella-Stock mit der Bergstation am Sass Pordoi und zum berühmten Massiv des Catinaccio/Rosengarten. Und auch die Marmolada-Südwand schaut hervor.


Ein besonderer Tipp: Die schwarzen Pisten „Vulcano” und „Ciampac“!

Blick vom Kronplatz zum Alpenhauptkamm © Rolf Majcen / www.rolf-majcen.com

11. Kronplatz (2275 m)

Der Kronplatz ist der Hausberg von Bruneck. Auf dem fantastischen Aussichtsgipfel und ungemein beliebten und weltcuperprobtem Skiberg befindet sich auch die monumentale, 18 Tonnen schwere Friedensglocke „Concordia 2000“, die täglich um 12 Uhr läutet und Frieden symbolisiert. Die Aussicht ist phänomenal: Vom Kronplatz aus hat man bei klarem Wetter ein atemberaubendes 360-Grad-Panorama auf die Dolomiten, darunter bekannte Gipfel wie die Marmolada (3343 m), die Puez-Gruppe mit der Westlichen Puezspitze (2918 m) und den Peitlerkofel (2875 m) und einen weiten Blick über das Pustertal und den Alpenhauptkamm (Stubaier Alpen, Zillertaler Alpen, Ötztaler Alpen, Rieserfernergruppe, Sarntaler Alpen, Sesvennagruppe, etc.) hinweg. So ist der Kronplatz auch einer der wenigen Aussichtspunkte, wo man sowohl die Dolomiten (südlich) als auch den Alpenhauptkamm (nördlich) perfekt sieht. Geheimtipp: Von der Aussichtsplattform des MMM Corones (Messner Mountain Museum) am Kronplatz Gipfel ist die Aussicht noch exklusiver.

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