Gletscherschauspiel Hannibal in Sölden

31.05.2021
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Die größte Show der Alpen

Seit 2001 wird auf dem Rettenbachgletscher in 3.000 Metern Höhe die faszinierende Geschichte von Hannibal und seiner Alpenüberquerung mit spektakulären Mitteln aufgeführt. Mit auf der Bühne stehen Tänzer, Pistenbullys, Skidoos, Helikopter, Skifahrer, Paraglider und Helikopter. Die für 2021 geplante Jubiläumsvorstellung musste pandemiebedingt verschoben werden und findet nun im April 2022 statt.

Jede Menge Pistenbullys spielen mit
Jede Menge Pistenbullys spielen mit © Ötztal Tourismus / Magdalena Lepka

Schauspiel auf dem Rettenbachgletscher

Für dieses historische Stück wird der Rettenbachgletscher in Sölden regelmäßig zur atemberaubenden Kulisse. Über 500 Teilnehmer wirken an der Aufführung mit, aufgeführt wird eine präzise Choreographie mit zahlreichen Hilfsmitteln: Neben den menschlichen Darstellern kommen Pistenbullys, Flugzeuge, Helikopter und Skidoos zum Einsatz. Außerdem gibt es spektakuläre Licht- und Toneffekte und Feuerwerkselemente.


Hinter dem Hannibal-Schauspiel steckt das Künstlernetzwerk Lawine Torrèn in Kooperation mit Sölden und Red Bull.

Hannibals Alpenüberquerung: Geschichtlicher Hintergrund

Im Jahr 218 vor Christus zog der karthagische Feldherr Hannibal mit seinem Heer über die Alpen um Italien zu erobern. Zu seinem Gefolge zählten 60.000 Mann, tausende Pferde und 37 Elefanten. Vermutlich überquerte Hannibal den Alpenhauptkamm vom Tal der Rhone bis in die Po-Ebene, die gesamte Überquerung soll 16 Tage gedauert haben und gilt bis heute als Meisterleistung. Obwohl Hannibal und sein Heer zunächst militärisch die Oberhand in Italien gewannen, wurden sie am Ende von den Römern besiegt, damit begann der Aufstieg des Römischen Reichs als bedeutende Macht im Mittelmeerraum.

HANNIBAL - Der Leitelefant wurde entführt © Sölden / Soelden / Solden

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