Tiefschneefahren am Arlberg © Sebastian Lindemeyer

Die größten Skigebiete der Welt

28.02.2024
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Riesige Skiverbünde, hunderte Pistenkilometer, Skispaß ohne Ende!

Grenzenloses Skivergnügen, kilometerlanger Pistenspaß, unzählige Bergbahnen und Lifte, abwechslungsreiche Snowparks – in den größten Skiverbünden der Welt können sich Wintersportler so richtig austoben. Wir stellen euch die größten Skiregionen der Welt vor. Ob in Frankreich, Österreich, der Schweiz, Italien oder Kanada – weltweit warten die größten Skigebiete auf dem Erdball darauf, von euch entdeckt zu werden.

Skifahrer in Val Thorens © OT Val Thorens / C. Ducruet

Les Trois Vallées: Skifahren wie Gott in Frankreich

Der Skiverbund Les Trois Vallées liegt im Herzen der französischen Alpen zwischen den "Drei Tälern" von Val Thorens, Méribel und Courchevel. Die französische Superskischaukel bezeichnet sich selbst als das größte zusammenhängende Skigebiet der Wel. Tatsächlich sind alle Gebiete der drei Täler mit insgesamt rund 600 Kilometern Piste miteinander verbunden und können ohne ergänzende Busfahrten erreicht werden. Es gibt hier rund 160 Skilifte, die mit einem einzigen Skipass genutzt werden können. Jedes einzelne der Täler gibt bereits ein super Skigebiet ab, zusammen bilden sie eine überwältigende Superskischaukel.


In den bekanntesten Orten des Skigebiets Courchevel und Méribel finden auch regelmäßig Ski-Weltcups statt - im Winter 2022/23 wurden hier sogar die Alpinen Ski-Weltmeisterschaften ausgetragen. Und auch bei jüngeren Wintersportlern ist das Skigebiet sehr beliebt. Jedes Jahr vor Weihnachten treffen sich tausende junge Menschen bei der Boarderweek in Val Thorens zum gemeinsamen Skifahren, Snowboarden und Feiern.


Die Skigebiete von Les Trois Vallées sind im Winter 2023/24 voraussichtlich bis zum 5. Mai geöffnet!

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Snowboarder im Skigebiet Portes du Soleil © Les Portes du Soleil

Les Portes du Soleil: Die Tore zur Sonne

Das französisch-schweizerische Wintersportgebiet Les Portes du Soleil bezeichnet sich auch als eines der größten international verbundenen Skigebiete der Welt. Insgesamt zwölf französische und schweizerische Orte liegen in diesem grenzüberschreitenden Skiverbund.


Mit rund 600 Kilometern Piste und über 200 Liftanlagen ist es sogar noch größer als Les Trois Vallées! Es gibt einen gemeinsamen Skipass und sehr viele Verbindungen zwischen den Skigebieten. Ganz ohne Skibus kommt aber man nicht in alle Skigebietsteile, zum Beispiel muss man nach St. Jean d`Aulps oder Abondance einen kurzen Transport in Kauf nehmen.


Das Skiparadies südlich des Genfer Sees umfasst in Frankreich die Skiorte Morzine mit Avoriaz, Châtel, Montriond, La Chapelle-d’Abondance, St.-Jean-d’Aulps, Les Gets und Abondance in den Hochsavoyen und in der Schweiz die Walliser Skiorte Champéry, Val-d’Illiez mit Champoussin und Les Crosets sowie Morgins und Torgon. Aufgrund der Lage zwischen Genfersee und Mont Blanc gelten die Portes du Soleil als sehr schneesicher - massive Schneefälle von 50-100cm in kurzer Zeit sind hier keine Seltenheit!


Die Skigebiete von Les Portes du Soleil sind im Winter 2023/24 voraussichtlich bis zum 21. April geöffnet!

Skifahren deluxe in La Plagne © JNJ Photo

Paradiski: Ein Skiparadies in Frankreich

Frankreich bietet mit dem Skiverbund Paradiski ein weiteres riesiges und abwechslungsreiches Wintersportgebiet. La Plagne, Les Arcs und Peisey Vallandry gehören seit jeher zu den größten und renommiertesten Skigebieten der französischen Alpen. Mit dem Zusammenschluss der Skigebiete im französischen Département Savoie im Vanoise-Massiv eröffnen sich den Wintersportlern rund 425 Pistenkilometer mit knapp 130 Liften.


Alle Skiorte sind mit Liftanlagen bzw. Pisten lückenlos miteinander verbunden. Durch die großen Höhenunterschiede, die höchsten Bergstationen am Bellecôte-Gletscher und Aiguille Rouge liegen deutlich oberhalb von 3000 Metern Höhe, eignet sich Paradiski gleichermaßen für Anfänger, Fortgeschrittene und Profis. Die Möglichkeiten auf und neben der Pisten sind hier wirklich grenzenlos.


Auch für Snowboarder und Langläufer wird hier einiges geboten. Abwechslungsreiche Snowparks, Tiefschneeareale und jede Menge Langlaufloipen sorgen für Schneespaß pur.


Die Skigebiete von Les Portes du Soleil sind im Winter 2023/24 voraussichtlich bis zum 28. April geöffnet!

Les Arcs Ski Resort Guide 4K
Schwarze Piste im Skigebiet von Sestriere © www.vialattea.it

Via Lattea: Skifahren auf der Milchstraße

Ein weiterer grenzüberschreitender Skiverbund ist die Via Lattea, die mit 400 durchgehend erreichbaren Pistenkilometern in Italien und Frankreich liegt. Die Via Lattea (zu deutsch: Milchstraße) ist ein Zusammenschluss von vier Skigebieten in Italien (Sestriere, Sauze d'Oulx, Sansicario und Claviere) und einem Skigebiet in Frankreich (Montgenèvre).


Der bekannteste und gleichzeitig exklusivste Skiort des norditalienischen Piemont ist Sestriere. Der 2.000 m hoch gelegene Ort ist eines der Einstiegstore in die beliebte Via Lattea. Im Jahre 2006 wurden hier sämtliche alpinen Wettkämpfe der Olympischen Winterspiele von Turin ausgetragen. Zu diesem Anlass wurde die Infrastruktur des Pistennetzes zum größten Teil erneuert. So genießen die Skiurlauber in Via Lattea seitdem auch die Vorzüge moderner Liftanlagen.


Besonders beliebt ist das Skigebiet vor allem auch bei Freeridern. Schließlich finden sich in allen Teilgebieten unzählige Möglichkeiten, abseits der Pisten auf teils kilometerlangen Tiefschneehängen die unberührte Natur zu genießen.


Die Skigebiete der Via Lattea sind bis zum 07. April (Sestriere) bzw. 20. April (Montgenèvre) geöffnet.

Skifahrer am Gipfelkreuz in Sportgastein © SalzburgerLand Tourismus

Ski amadé: Österreichs größtes Skivergnügen

Gleich fünf Top-Skiregionen im Herzen der österreichischen Alpen – Schladming-Dachstein, die Salzburger Sportwelt, das Großarltal, die Skiregion Hochkönig und das Gasteinertal – bilden zusammen den größten Skiverbund Europas, das Ski amadé. Zwar sind mit einem Skipass 760 Pistenkilometern und rund 270 Lifte nutzbar, aber eine lückenlos durchgehende Verbindung aller Skigebiete gibt es nicht. Ski amadé ist gehört also nicht wirklich zu den größten Skigebieten, sondern ist "nur" ein Skiverbund.


Zu der Salzburger Sportwelt gehören die die Skigebiete Snow Space Salzburg, Zauchensee-Flachauwinkel, Kleinarl, Radstadt- Altenmarkt, Monte Popolo, Filzmoos und Goldegg. Die Skiregion Schladming-Dachstein umfasst die Skigebiete Reiteralm, Planai-Hochwurzen, Hauser Kaibling, Fageralm, Galsterberg, Ramsau, den Dachstein Gletscher und den Stoderzinken. In der Skiregion Gasteinertal liegen die Gebiete Schloßalm-Angertal-Stubnerkogel, Sportgastein, Graukogel und die Skischaukel Dorfgastein–Großarl. Die Skiregion Hochkönig bietet drei Skigebiete, Mühlbach am Hochkönig, Dienten und Maria Alm. Und in der Skiregion Großarltal liegt die Skischaukel Dorfgastein-Großarl.


Aufgrund der Vielzahl der Skigebiete sind Highlights in Ski amadé kaum zu benennen, hier findet jeder Winterurlauber die passende Region - egal ob sportlicher Skifahrer, Familienurlauber, Freerider, Snowpark-Shredder oder Ski-Anfänger.


In Ski amadé könnt ihr im Winter 2023/24 voraussichtlich bis Mitte April Ski fahren.

Sonnenski in St. Anton am Arlberg © Tirol Werbung / Pupeter Robert

Das größte Skigebiet Österreichs: Arlberg

Dank des Baus mehrerer Bahnen ist das Skigebiet Arlberg seit der Saison 2016/2017 das größte Skigebiet Österreichs. War "der" Arlberg vorher in zwei Hälften geteilt, die nur mit einem Skibus verbunden waren, sind die Pisten rund um St. Anton nun mit den Abfahrten von Lech Zürs, Stuben und Warth-Schröcken miteinander verbunden. Über 300 km präparierte Piste und 200 km Tiefschneeabfahrten bietet das Skigebiet, das als die "Wiege des alpinen Skisports" gilt. Schließlich wurde in Zürs der erste Schlepplift Österreichs gebaut, in St. Anton gab es die erste Winter-Seilbahn.


Mit den neuen Bahnen gibt es auch zwei Runden, auf denen man das gesamte Skigebiet erkunden kann. Der "Run of Fame" führt von Warth bis St. Anton, mit möglichen Abstechern nach Zug.


Die Skiregion Arlberg ist Hotspot für Freerider und Tiefschneefans, vor allem St. Anton bietet viele weltbekannte Freeride-Abfahrten. Zudem gilt der Ort als Party-Hochburg und bietet internationalen Gästen zahlreiche Bars und Discos. In Lech und Zürs geht es etwas ruhiger zu, dafür findet man hier erstklassige Hotellerie und gehobene Gastronomie. Nichts für Sparfüchse, aber dafür ist qualitativer und erstklassiger Winterurlaub garantiert!


Die Skigebiete vom Arlberg sind im Winter 2023/24 voraussichtlich bis zum 21. April geöffnet.


Unterwegs in der SkiWelt Westendorf © Sebastian Lindemeyer | Schneemenschen GmbH

Moderne SkiWelt: Wilder Kaiser-Brixental

Eines der größten zusammenhängenden Skigebiete Österreichs und Europas ist die SkiWelt Wilder Kaiser Brixental in den nördlichen Kitzbühler Alpen. Die SkiWelt Wilder Kaiser Brixental zählt dank einer hochmodernen Beschneiung zu den schneesichersten und vielseitigsten Wintersportregionen der Alpen.


Die Tiroler Orte Ellmau, Going, Scheffau, Brixen im Thale, Hopfgarten, Itter, Kelchsau, Westendorf und Söll haben sich zu einem Skiverbund der Superlative zusammen getan. Hier finden Wintersportler über 270 Pistenkilometer, 82 Lifte, breite Pisten, rasante Abfahrten, Buckelpisten, Snowboard-Events, verschneite Wälder, urige Hütten und unzählige Loipenkilometer. Zwar geht es nur auf knapp über 2000 Meter Höhe hinauf, dank modernster Infrastruktur, Beschneiung und einer Top-Pistenflotte gilt die SkiWelt aber als sehr beliebtes Urlaubsziel von Dezember bis April.


Mit der KitzSkiwelt Tour bietet die SkiWelt in Kooperation mit KitzSki eine der längsten Skirunden der Alpen!


Die Ski-Saison in der SkiWelt Wilder Kaiser Brixental geht im Winter 2023/24 voraussichtlich bis zum 01. April.


Kitzsteinhorngletscher: Perfekte Pistenverhältnisse vom ersten bis zum letzten Tag der Saison © Zell am See-Kaprun Tourismus

Skicircus meets Zell am See-Kaprun

Seit einigen Jahren haben der Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn und das Skigebiet Zell am See-Kaprun einen gemeinsamen Skipass: Mit der Ski Alpin Card kann man 408 km Pisten und 121 Liftanlagen nutzen - inklusive der Abfahrten im Gletscherskigebiet Kitzsteinhorn. Während die Schmittenhöhe und der Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn verbunden sind, braucht man nach Kaprun auf den Maiskogel und das Kitzsteinhorn einen Skibus.


Das Angebot reicht von einfachen Pisten für Einsteiger über kilometerlange Genussabfahrten, rasante Steilhänge, anspruchsvollen Buckelpisten und wunderbare Tiefschneemöglichkeiten bis hin zu bestens ausgestatteten Funparks. In den letzten Jahren wurden viele Millionen Euro in die Modernisierung des Skigebietes gesteckt, darunter die K-onnection zwischen dem Maiskogel und dem Kitzsteinhorn.


Die Skisaison 2023/24 am Kitzsteinhorn läuft voraussichtlich bis zum 31.5. im Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn bis zum 07.04.


Skifahren mit Blick auf das Matterhorn © Sebastian Lindemeyer

Pistenspaß am Matterhorn

In Italien und der Schweiz liegt zu beiden Seiten des Matterhorns das Zermatt – Matterhorn Ski-Paradise. Das ganze Jahr kann man hier auf bis zu 360 km Piste Skifahren und Snowboarden – das gibt es nur in Zermatt.


Die vier miteinander verbundenen Skigebiete Rothorn, Gornergrat, Schwarzsee, Matterhorn glacier paradise und das in Italien liegende vierte Skigebiet Breuil-Cervinia-Valtournenche bieten in großer Höhenlage schneesichere Pisten für alle Könnerstufen. Die Matterhorn Ski-Safari bietet die Möglichkeit, das ganze Gebiet an einem Tag zu "erfahren", und dabei maximal 12.500 Höhenmeter zu bewältigen, ohne zweimal die gleiche Bahn oder Piste nutzen zu müssen. Und mit der Piste vom Kleinen Matterhorn bis hinab nach Zermatt (rund 16 Kilometer) gibt es sogar die längste Abfahrt der Alpen!


Ein tolles Skigebiet, aber auch eines der teuersten Pflaster in Europa, wenn es um Skiurlaub geht.

Zermatt - Matterhorn: Emotionen auf der Piste
Blick über das Skigebiet Mont Fort © 4 Vallées

Les 4 Vallées: Kilometerweiter Skigenuss durch vier Täler

In der Schweiz ist Les 4 Vallées die größte Skischaukel, mit 410 Pistenkilometern und 85 Liften. Insgesamt sechs Dörfer im Kanton Wallis, die sich über vier Seitentäler erstrecken, haben sich zum größten Ski- und Wandergebiet der Schweiz zusammengeschlossen. Die Region erstreckt sich von Verbier nach Nendaz und über Veysonnaz bis nach Thyon.


Die vorzüglichen Schneeverhältnisse und die hohe Anzahl an Sonnentagen werden von den Wintersportlern besonders geschätzt. Vom höchsten Punkt des Skigebiets, dem 3.330 m hohen Mont-Fort, bietet sich ein atemberaubendes Panorama mit Blick auf das Matterhorn, den Grand Combin und den Mont Blanc.


Zusätzlich zu einem der wohl schönsten Alpenrundblicke der Welt und Pulverschnee bis in den April, ist Verbier für die höchstgelegene Schneebar der Alpen, eine der steilsten Buckelpisten der Alpen und seine anspruchsvollen Abfahrten berühmt.


Die Skigebiete von Les 4 Vallées sind im Winter 2023/24 voraussichtlich bis zum 28. April geöffnet!


Blick auf Whistler Village und das Skigebiet © Tourism Blackcomb

Whistler Blackcomb: Die Skiregion in Kanada

Seit Blackcomb und das Whistler Mountain Resort sich zusammengeschlossen haben, hat auch Kanada ein durchgehend befahrbares Riesengebiet mit mehr als 200 Abfahrten.


Wie der Name schon vermuten lässt, besteht das Skigebiet aus zwei Teilen: Whistler und Blackcomb. Das Skigebiet liegt bei Whistler in der kanadischen Provinz British Columbia. Heute zählen die zwei Berge zu den besten und beliebtesten Skigebieten Nordamerikas.


Eine Skisaison, die sich von November bis Mai erstreckt machen das Skigebiet so beliebt. Hier findet man eine außergewöhnliche Vielfalt an Angeboten, die keine Wünsche offen lassen: Alpin, Langlauf, Skidooing und Heliskiing sind nur einige der zahlreichen Möglichkeiten. Zudem hat das Resort mit seiner 4,4 Kilometer langen Seilbahn PEAK 2 PEAK die längste frei schwebende Gondelbahn der Welt. Mit einer spektakulären Fahrt verbindet die Bahn die beiden Berge miteinander. Die besten und bekanntesten Abfahrten findet man in der Whistler Bowl und der Glacier Bowl am Whistler Mountain, auf der anderen Seite des Skigebietes sind die zahlreichen Talabfahrten durch den Wald sehr beliebt.


Die Skisaison am Whistler Mountain läuft bis in den Mai 2024 hinein.


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