Im international renommierten Trainingszentrum Ramsau am Dachstein hat die Langlaufsaison bereits begonnen. Dank Snowfarming und Beschneiung können sich Profis, Nachwuchskader und Hobbyläufer einen frühen Trainingsstart sichern. Bereits im November können sie ihre ersten Kilometer im WM-Stadion am Ramsauer Plateau zurücklegen, nachdem in der vergangenen Woche die Langlaufsaison am Dachstein-Gletscher gestartet wurde.
Auch am Resterkogel in KitzSki wurde der Schnee aus dem vergangenen Frühjahr ausgebracht und präpariert. Die Skisaison konnte somit am 6. November früher als in fast allen anderen Alpenskigebieten ohne Gletscher beginnen.
Nationalteams und Nachwuchskader aus Österreich, Deutschland, der Schweiz, Tschechien und weiteren Ländern schätzen die professionelle Infrastruktur in Ramsau am Dachstein ebenso wie ambitionierte Freizeitsportler. Gleichzeitig lädt die Region dazu ein, den Langlaufsport ganz ohne Leistungsdruck zu entdecken und die Bewegung inmitten der winterlichen Berglandschaft zu genießen. Mit dem „Nordic Winter Opening“ vom 3. bis 6. Dezember folgt dafür ein besonderer Höhepunkt zum Saisonbeginn, bei dem sowohl erfahrene Langläufer als auch Einsteiger auf ihre Kosten kommen. Hier können Gäste die ersten Spuren im Schnee ziehen, die klare Winterluft genießen und die beeindruckende Dachsteinkulisse erleben.
„Gerade zu Beginn des Winters können es alle Langlauf-Fans kaum erwarten, die ersten frisch gezogenen Loipen zu befahren“, so Franz Eisl, stellvertretender Vorsitzender des Tourismusverbandes Schladming-Dachstein. „Langlaufen erfreut sich in den letzten Jahren unter unseren Gästen immer größerer Beliebtheit und die Ramsau ist dafür die Top-Destination. Sie hat sich für alle Nordischen längst zu einem der wichtigsten Zentren der Alpen entwickelt", ergänzt Mathias Schattleitner, Geschäftsführer der Tourismusregion Schladming-Dachstein.
Das Nordic Winter Opening findet seit über 20 Jahren in Ramsau am Dachstein statt. Ob erste Schritte auf Langlaufski, die Verbesserung der eigenen Technik oder das Testen neuer Ausrüstung: Das vielseitige Programm bietet für unterschiedliche Könnerstufen passende Möglichkeiten. Gäste haben die Möglichkeit, die neuesten Produkte von Fischer, Atomic, Rossignol und weiteren Herstellern kostenlos zu testen, ihre Ski tunen zu lassen oder einen der vielen Spezialkurse zu besuchen. Dazu kommt das besondere Erlebnis, auf bestens präparierten Loipen vor der beeindruckenden Kulisse des Dachsteinmassivs unterwegs zu sein.
Am 18. und 19. Dezember 2026 steht Ramsau am Dachstein beim FIS-Weltcup der Nordischen Kombination wieder im Zeichen des internationalen Spitzensports. Im neuen Jahr folgt mit dem „Dachsteinlauf 2027“ vom 15. bis 17. Januar ein weiterer Höhepunkt im nordischen Veranstaltungskalender.
Ein weiteres Highlight zum Start in die Wintersaison ist das „Schladming-Dachstein Ski-Opening“ am 11. und 12. Dezember mit zwei Konzerten von Helene Fischer im Planai-Stadion.
Am Pass Thurn hat am 6. November die Skisaison begonnen. An den Wochenenden mit Publikumsskilauf und unter der Woche mit besten Trainingsbedingungen für die Nachwuchs-, Europacup- und Weltcupteams.
Der frühe Saisonstart am Resterkogel ist vor allem für den alpinen Rennsport von Bedeutung. Dank Schneedepot entstehen am Pass Thurn bereits Anfang November verlässliche Trainingsbedingungen, die seit vielen Jahren von Nachwuchs-, Europacup- und Weltcupteams genutzt werden. KitzSki ist Partner des ÖSV und DSV und unterstützt damit auch die Vorbereitung nationaler und internationaler Athletinnen und Athleten.
Und was gibt es dieses Jahr Neues im Skigebiet Kitzbühel-Kirchberg? Eine neue Parkgarage bei der Fleckalmbahn in Kirchberg, ein Snowtubing-Angebot am Kitzbüheler Horn und, für den Gast nicht unbedingt sichtbar, der neue Speicherteich Sonnenrast. Der neue Speicherteich mit seiner ausgeklügelten Pumpstation ist dabei Zentrale und Teil eines komplex vernetzten Wassersystems. Sämtliche sieben Speicherteiche im Kernskigebiet sind darin miteinander verbunden und das Wasser kann je nach Bedarf zwischen den einzelnen Speichern und Beschneiungsanlagen verschoben werden — von den Speichern Seidlalm, über die Ehrenbachhöhe und ebenfalls vom Usterkar-Speicher über Pengelstein, Brunn zurück in den neuen Speicher „Sonnenrast“.
Mit dem zusätzlichen Speichervolumen wird die maximale Schneileistung in diesem Bereich um mehr als 40 Prozent gesteigert werden. Damit kann in deutlich kürzerer Zeit die notwendige Schneedecke für den Saisonstart aufgebaut werden. Die neue Pumpstation kann dabei bis zu 555 Liter Wasser pro Sekunde bzw. rund 2.000 Kubikmeter pro Stunde in das Beschneiungsnetz einspeisen. Dabei geht es nicht darum, immer mehr zu beschneien, sondern die vorhandenen Zeitfenster mit niederen Temperaturen möglichst effizient und ressourcenschonend zu nutzen.
Mit dem kälteren Wasser (zwei bis fünf Grad Celsius) aus den Kühltürmen können Schneekanonen wesentlich besser und effizienter arbeiten. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 16 Millionen Euro und die Bauzeit für das gesamte Projekt betrug knappe eineinhalb Jahre.